Watch for changes

✓ Subscribed

WORK IN PROGRESS

 

Die Übersetzer an den Leser

Vorwort zur King James Version von 1611

THE TRANSLATORS TO THE READER

Preface to the King James Version of 1611

 

Die besten Dinge wurden verleumdet

 

ielstrebig das Gemeinwohl zu fördern, sei es indem wir selbst etwas erschaffen oder das überarbeiten, was von anderen erarbeitet wurde, verdient sicherlich viel Respekt und Wertschätzung, findet aber bisher nur Ablehnung in der Welt. Es wird mit Misstrauen statt mit Liebe und mit Nachahmung statt mit Dank begrüßt: und wenn noch irgendwo eine Lücke übrig ist, in die Nörgelei hinein passt (und wenn Nörgelei keine Lücke findet, wird sie eine schaffen), wird es mit Sicherheit falsch interpretiert und läuft Gefahr, verurteilt zu werden. Dies wird leicht durch all jene geschehen, welche Geschichte kennen oder irgendeine Erfahrung haben. Denn, gab es jemals etwas herausragendes, das in irgendeiner Weise Neues oder Erneuerung genoss und dann keinen Sturm von Verleugnung oder Opposition ertragen musste? Man sollte denken Anstand, erbauliche Gesetze, Lernen und Eloquenz, Synoden und Kirchenverwaltung , (um nicht noch mehr dieser Art aufzuzählen) sollten so sicher sein wie ein Schutzgebiet, und außerhalb der Schusslinie, wie man sagt, sodass niemand die Ferse erheben würde, nein, noch verbissen Gegenrede hielte gegen jene, die solches propagieren. Denn zum Ersten unterscheiden wir uns von brutalen Tieren, die von Wollust geleitet sind; zum Zweiten zügeln wir uns und halten uns zurück von empörendem Verhalten und davon verletzend zu sein, sei es mit Schwindel oder Gewalt; zum Dritten sind wir durch das Licht und den Eindruck, den wir für uns selbst gewonnen haben, fähig andere zu informieren und zu reformieren; Kurz gesagt, zum Vierten, legen wir unsere Differenzen in Unterredungen von Angesicht zu Angesicht schneller bei, als mit endloser Schreiberei; und letztlich, dass für die Kirche reichlich gesorgt wird, ist so wohltuend für Verstand und Gewissen, dass jene Mütter, die ihre Kinder töten sobald sie geboren sind, weniger grausam erscheinen, als die behütenden Väter und Mütter (wo auch immer sie sein mögen), welche die Lebensgrundlage und den Unterhalt ihrer Besitztümer von denen absaugen, die an ihren Brüsten hängen (und an wessen Brüsten jene selbst wiederum hängen, um die spirituelle und ehrliche Milch der Welt zu empfangen). Deshalb sind die Dinge von denen wir sprechen offenkundig von größtem Nutzen und niemand kann ohne Absurdität gegen sie reden oder ohne Anzeichen von Verdorbenheit gegen sie schmähen.

Doch trotz alledem wissen die Gebildeten, dass einige würdige Männer [Anacharsis mit anderen] einem verfrühten Tod zugeführt wurden für keinen anderen Fehler, als zu versuchen ihre Landsleute auf gute Ordnung und Disziplin zurück zu bringen: Und dass es in einigen Staatenbünden [z.B. Locri] zum Kapitalverbrechen erklärt wurde, die Erarbeitung eines neuen Gesetzes als Aufhebung für ein altes in Gang zu bringen, obwohl dieselben äußerst schädlich waren: Und dass einige [Cato der Ältere], die als Säulen des Staates gelten müssten und als Vorbilder an Tugend und Vernunft, für lange Zeit nicht bewegt werden konnten guten Briefen und kultivierter Rede nachzugeben, aber sich von ihnen abwenden, wie von Felsen oder Kisten voller Gift: Und viertens, dass er kein Kleinkind war, sondern ein großer Beamter [Gregor der Göttliche], der sich mit leidenschaftlichem Zweifel äußerte (und es aufschrieb für die Nachwelt), aber jetzt vorbringt, dass er keinen Nutzen von irgendeiner Synode kommen sah, oder von einem Treffen des Clerus, sondern im Gegenteil: Und schließlich ist es nicht unbekannt was für eine Fiktion oder Fabel, entgegen der Kirchenverwaltung und -erlaubnis, erdacht wurde, in der Art, wie die Botschafter und Kuriere des großen Königs der Könige ausgestattet sein sollten, (so ist es angesehen und nicht besser beim Berichterstatter selbst [Nauclerus], obgleich abergläubisch) ; Nämlich, dass zu solcher Zeit, als die Professoren und Lehrer des Christentums in der römischen Kirche, zuvor noch einer wahren Kirche, großzügig ausgestattet wurden, wahrlich eine Stimme vom Himmel gehört wurde, die sprach: Nun strömt Gift hinab in die Kirche, etc. So unterwerfen wir uns nicht nur so oft wir sprechen, wie man sagt, sondern auch so oft wir etwas von Bedeutung oder Konsequenz tun, der Kritik aller, und glücklich ist, wer am wenigsten Spielball der Sprachen ist; denn es ist unmöglich, ihnen zu entkommen. Wenn sich jemand vorstellt, dass dies nur das Los und Anteil der gemeinen Art sei, und dass Prinzen durch ihren hohen Stand bevorzugt wären, so wurde er getäuscht. “Wie das Schwert den einen so gut verschlingt, wie den anderen,” wie es in Samuel ist [2. Samuel 11:25], sogar wie der große Kommandeur seine Soldaten in eine sichere Schlacht schickt, den Gegner nirgendwo sonst zu treffen, als im Gesicht; Und als der König von Syrien seinen Oberleutnants befahl “kämpft weder mit Kleinen noch mit Großen, spart euch für den König Israels auf:” [1. Könige 22:31] so ist es nur zu wahr, dass Neid am boshaftesten die Gerechtesten und Wichtigsten trifft. David war ein würdiger Prinz, und für seine ersten Taten niemand mit ihm vergleichbar, doch so würdig auch seine Taten waren (sogar das Zurückbringen der Bundeslade im Festakt) wurde er von seinem eigenen Weib verachtet und verspottet [2. Samuel 6:16]. Salomon war größer als David, zwar nicht in der Tugend, aber an Macht: Und durch seine Macht und Weisheit baute er dem Herrn einen Tempel, der die Herrlichkeit des Landes Israel war, und das Wunder der ganzen Welt. Aber wurde seine Großartigkeit deshalb von allen gemocht? Wir bezweifeln das. Andererseits, warum tischen sie es dem Sohn auf die Bürde zu lindern, “Mache”, sage sie, “die schwere Knechtschaft deines Vaters und sein schlimmes Joch leichter” [1. Könige 12:4]. Sei es, er hätte sie mit einigen Abgaben belegt oder mit Zweispännern bedrängt; Daraus machen sie eine Tragödie, und wünschen in ihren Herzen der Tempel wäre niemals gebaut worden. Es ist so schwer allen gerecht zu werden, selbst wenn wir Gott bestens gefallen, und uns nach unser aller bestem Gewissen bemühen.

THE BEST THINGS HAVE BEEN CALUMNIATED

Zeal to promote the common good, whether it be by devising anything our selves, or revising that which hath bene laboured by others, deserveth certainly much respect and esteeme, but yet findeth but cold intertainment in the world. It is welcommed with suspicion in stead of love, and with emulation in stead of thanks: and if there be any hole left for cavill to enter, (and cavill, if it doe not finde a hole, will make one) it is sure to bee misconstrued, and in danger to be condemned. This will easily be granted by as many as know story, or have any experience. For, was there ever any thing projected, that savoured any way of newnesse or renewing, but the same endured many a storme of gaine-saying, or opposition? A man would think that Civilitie, holesome Lawes, learning and eloquence, Synods, and Church-maintenance, (that we speake of no more things of this kinde) should be as safe as a Sanctuary, and || out of shot, as they say, that no man would lift up the heele, no, nor doggemoove his tongue against the motioners of them. For by the first, we are distinguished from bruit-beasts led with sensualitie: By the second, we are bridled and restrained from outrageous behaviour, and from doing of injuries, whether by fraud or by violence: By the third, we are enabled to informe and reforme others, by the light and feeling that we have attained unto our selves: Briefly, by the fourth being brought together to a parle face to face, we sooner compose our differences than by writings, which are endlesse: And lastly, that the Church be sufficiently provided for, is so agreeable to good reason and conscience, that those mothers are holden to be less cruel, that kill their children as soone as they are borne, than those nursing fathers and mothers (wheresoever they be) that withdraw from them who hang upon their breasts (and upon whose breasts againe themselves do hang to receive the Spirituall and sincere milke of the word) livelyhood and support fit for their estates. Thus it is apparent, that these things which we speakeof, are of most necessary use, and therefore, that none, either without absurditie can speake against them, or without note of wickednesse can spurne against them.

Yet for all that, the learned know that certaine worthy men [Anacharsis with others] have bene brought to untimely death for none other fault, but for seeking to reduce their Country-men to good order and discipline: and that in some Common-weales [e.g. Locri] it was made a capitall crime, once to motion the making of a new Law for the abrogating of an old, though the same were most pernicious: And that certaine [Cato the elder], which would be counted pillars of the State, and paternes of Vertue and Prudence, could not be brought for a long time to give way to good Letters and refined speech, but bare themselves as averse from them, as from rocks or boxes of poison: And fourthly, that he was no babe, but a great clearke [Gregory the Divine], that gave foorth (and in writing to remain to posteritie) in passion peradventure, but yet he gave forth, that he had not seen any profit to come by any Synod, or meeting of the Clergy, but rather the contrary; And lastly, against Church-maintenance and allowance, in such sort, as the Ambassadors and messengers of the great King of Kings should be furnished, it is not unknown what a fiction or fable (so it is esteemed, and for no better by the reporter himselfe [Nauclerus], though superstitious) was devised; Namely, that at such a time as the professours and teachers of Christianitie in the Church of Rome, then a true Church, were liberally endowed, a voyce forsooth was heard from heaven, saying: Now is poison powred down into the Church, &c. Thus not only as oft as we speake, as one saith, but also as oft as we do anything of note or consequence, we subject our selves to every ones censure, and happy is he that is least tossed upon tongues; for utterly to escape the snatch of them it is impossible. If any man conceit, that this is the lot and portion of the meaner sort onely, and that Princes are privileged by their high estate, he is deceived. "As the sword devoureth as well one as the other," as it is in Samuel [2 Sam 11:25], nay as the great Commander charged his soldiers in a certaine battell, to strike at no part of the enemie,but at the face; And as the King of Syria commanded his chief Captaines “to fight neither with small nor great, save onely against the King of Israel" [1 Kings 22:31]: so it is too true, that Envy striketh most spitefully at the fairest, and at the chiefest. David was a worthy Prince, and no man to be compared to him for his first deedes, and yet for as worthy as acte as ever he did (even for bringing backe the Ark of God in solemnitie) he was scorned and scoffed at by his owne wife [2 Sam 6:16]. Solomon was greater than David, though not in virtue, yet in power: and by his power and wisdome he built a Temple to the Lord, such a one as was the glory of the land of Israel, and the wonder of the whole world. But was that his magnificence liked of by all? We doubt it. Otherwise, why doe they lay it in his sonnes dish, and call unto him for || easing the burden, "Make", say they, "the grievous servitude of thy father, and his sore yoke, lighter" [1 Kings 12:4]. Belike he had charged them with some levies, and troubled them with some carriages; Hereupon they raise up a tragedie, and wish in their heart the Temple had never bene built. So hard a thing it is to please all, even when we please God best, and do seeke to approve our selves to every ones conscience.

 

 

Die höchsten Persönlichkeiten wurden verleumdet

Wenn wir zu späteren Zeiten übergehen, werden wir wohl viele ähnliche Beispiele solcher freundlichen, oder vielmehr unfreundlichen Akzeptanz finden. Der erste römische Imperator [C. Caesar, Plutarch] hat den Gelehrten niemals eine gefälligere Tat angetan, noch der Nachwelt vorteilhafteres für die Bewahrung der Aufzeichnungen der Zeitalter, wie als er den Kalender korrigierte und die Jahre anhand des Verlaufs der Sonne untergliederte: und trotzdem wurde es ihm als Novität vorgehalten und Arroganz und verschaffte ihm üble Nachrede. So erhielt der erste getaufte Herrscher [Konstantin] (der wenigstens seinen Glauben selbst offen ausübte und anderen gestattete dasselbe zu tun) für seine Stärkung des Reiches durch seine großen Taten und für seine Versorgung der Kirche, wie er es tat, für seine Mühe den Namen Pupillus (der Unmündige, Anm. d. Ü.), oder wie man sagen würde, der verschwenderische Prinz, der einen Betreuer brauche oder Aufseher [Aurelius Victor].

So wurde der beste getaufte Herrscher [Theodosius], für die Liebe, die er für den Frieden hervorbrachte, dabei sowohl sich, als auch seine Untertanen bereicherte, und weil er keinen Krieg suchte aber fand, beurteilt kein Krieger zu sein [Zosimus], (obwohl er tatsächlich durch Ritterlichkeit brillierte und viel zeigte, wenn er provoziert wurde) und verdammt dafür sich zu entspannen und zu vergnügen. Kurzum, welchen Dank bekam der am meisten gebildete Herrscher früherer Zeiten [Justinian] (zumindest der größte Politiker), als er die Überflüssigkeiten der Gesetze abschnitt und sie nach Ordnung und Methode durchdachte? Derart, dass er von einigen als Epitomist beschmutzt wurde, das ist jemand, der wertvolle ganze Bücher auslöscht, um seine Kürzungen infrage zu stellen. Dies ist das Maß, das sogar exzellenten Prinzen früherer Zeiten erwiesen wurde, Cum bene facerent, male audire: Für ihre Guten taten wird schlecht über sie gesprochen. Ebenso wenig ist da irgendeine Wahrscheinlichkeit, dass Neid und Boshaftigkeit gestorben sind und mit den Alten begraben wurden. Nein, nein, der Tadel von Moses greift in den meisten Zeitaltern; [4. Mose 32:14] “Ihr folgt nach an eurer Väter Statt und seid ein Zuwachs an sündigen Männern. Was ist es, das getan wurde? Das was getan werden wird: Und da ist kein neues Ding unter der Sonne,” sagt der Weise: [Prediger 1:9] und S.Stephen, “Wie eure Väter, so tut ihr.” [Apostelg. 7:51]

 

THE HIGHEST PERSONAGES HAVE BEEN CALUMNIATED

If we will descend to later times, we shall find many the like examples of such kind, or rather unkind acceptance. The first Roman Emperor [C. Caesar. Plutarch] did never doe a more pleasing deed to the learned, nor more profitable to posteritie, for conserving the record of times in true supputation; than when he corrected the Calender, and ordered the yeere according to the course of the Sunne: and yet this was imputed to him for noveltie, and arrogancie, and procured to him great obloquie. So the first Christened Emperor [Constantine] (at the leastwise that openly professed the faith himselfe, and allowed others to doe the like) for strengthening the Empire at his great charges, and providing for the Church, as he did, got for his labour the name Pupillus, as who would say, a wasteful Prince, that had need of a Guardian or overseer [Aurel. Victor].

So the best Christened Emperor [Theodosius], for the love that he bare unto peace, thereby to enrich both himselfe and his subjects, and because he did not seeke warre but find it, was judged to be no man at armes [Zosimus], (though in deed he excelled in feates of chivalry, and shewed so much when he was provoked) and condemned for giving himselfe to his ease, and to his pleasure. To be short, the most learned Emperour of former times [Justinian], (at the least, the greatest politician) what thanks had he for cutting off the superfluities of the laws, and digesting them into some order and method? This, that he hath been blotted by some to be an Epitomist, that is, one that extinguished worthy whole volumes, to bring his abridgements into request. This is the measure that hath been rendered to excellent Princes in former times, even, Cum bene facerent, male audire, For their good deedes to be evil spoken of. Neither is there any likelihood, that envy and malignitie died, and were buried with the ancient. No, no, the reproof of Moses taketh hold of most ages; [Num 32:14] "You are risen up in your fathers stead, and increase of sinfull men. What is that that hath been done? that which shall be done: and there is no new thing under the Sunne," saith the wiseman: [Ecc 1:9] and S. Stephen, "As your fathers did, so doe you." [Acts 7:51]

 

Die Ausdauer seiner Majestät, ungeachtet der Verleumdung, bei der Beaufsichtigung der englischen Übersetzungen

Dieses und mehr dieser Art wusste seine Majestät, die jetzt regiert (und lange, lange möge er regieren und seine Nachkommen für immer, “Er selbst und Kinder und Kindeskinder immerdar”), sehr wohl, seiner einmaligen Weisheit entsprechend, die ihm von Gott gegeben wurde und durch seine exzellente Bildung und Erfahrung, die er erlangt hat; nämlich, dass wer immer irgendetwas für die Öffentlichkeit in Angriff nimmt (insbesondere wenn es mit Religion zu tun hat und mit der Enthüllung und Klärung des Wortes Gottes), sich auf eine Bühne setzt um arglistig von jedem bösen Auge betrachtet zu werden, ja, er wirft sich selbst kopfüber auf Spieße, um von scharfer Zunge durchbohrt zu werden. Denn wer sich in irgendeiner Art in die Religion der Menschen einmischt, mischt sich in ihre Bräuche ein, nein, in ihren Besitz; und so finden sie keine Zufriedenheit in dem was sie haben, können sogar nicht aushalten von Änderungen zu hören. Nichtsdestoweniger war sein royales Herz nicht eingeschüchtert oder entmutigt für dies, das beschämt, aber entschlossen bestand, “wie eine unbewegliche Statue und ein Amboss, der nicht leicht in Blechteller zu verwandeln ist,”, wie einer [Suidas] sagte; er wusste, wer ihn dazu erwählt hatte ein Soldat zu sein, oder eher ein Kapitän und sich sicher wähnend, dass sein beabsichtigter Kurs viel für die Herrlichkeit Gottes und den Aufbau seiner Kirche beitrug, würde er es nicht erleiden gebrochen zu werden, durch welches Gerede oder welche Verfahren auch immer. Es gehört sicher zu den Königen, ja, es gehört speziell zu ihnen, sich um die Religion zu kümmern, ja, sie recht zu kennen, ja, sie eifrig zu bekennen, ja sie nach ihren höchsten Kräften zu fördern. Dies ist die Herrlichkeit aller gutmeinenden Nationen und dies wird ihnen das bei weitem größte Gewicht am Tag des Herrn Jesus erbringen. Denn die Bibel sagt nicht umsonst “Die welche mich ehren, werde ich ehren. “ [1 Samuel 2:30], noch war es ein vergeudetes Wort, das Eusebius vor langer Zeit lieferte, dass Respekt zu Gott die Waffe und die einzige Waffe war, die sowohl Konstantins Person bewahrte als auch ihn an seinen Feinden rächte [Eusebius lib 10 cap 8].

HIS MAJESTY’S CONSTANCY, NOTWITHSTANDING CALUMNIATION, FOR THE SURVEY OF THE ENGLISH
TRANSLATIONS

This, and more to this purpose, His Majestie that now reigneth (and long, and long may he reign, and his offspring for ever, "Himselfe and children, and childrens children alwayes”) knew full well, according to the singular wisdome given unto him by God, and the rare learning and experience that he hath attained unto; namely that whosoever attempteth anything for the publike (specially if it pertain to Religion, and to the opening and clearing of the word of God) the same setteth himselfe upon a stage to be glouted upon by every evil eye, yea, he casteth himselfe headlong upon pikes, to be gored by every sharp tongue. For he that medleth with men’s Religion in any part, medleth with their custome, nay, with their freehold; and though they finde no content in that which they have, yet they cannot abide to heare of altering. Notwithstanding his Royall heart was not daunted or discouraged for this that colour, but stood resolute, "as a statue immovable, and an anvile not easie to be beaten into plates," as one [Suidas] saith; he knew who had chosen him to be a Souldier, or rather a Captain, and being assured that the course which he intended made much for the glory of God, & the building up of his Church, he would not suffer it to be broken off for whatsoever speeches or practices. It doth certainly belong unto Kings, yea, it doth specially belong unto them, to have care of Religion, yea, to know it aright, yea, to professe it zealously, yea to promote it to the uttermost of their power. This is their glory before all nations which meane well, and this will bring unto them a farre most excellent weight of glory in the day of the Lord Jesus. For the Scripture saith not in vaine, "Them that honor me, I will honor," [1 Sam 2:30] neither was it a vaine word that Eusebius delivered long agoe, that pietie towards God was the weapon and the onely weapon, that both preserved Constantines person, and avenged him of his enemies [Eusebius lib 10 cap 8].

 

Der Lobpreis der heiligen Schriften

Aber was ist Frömmigkeit ohne Wahrheit? Was ist Wahrheit (was ist erlösende Wahrheit) ohne das Wort Gottes? Was ist das Wort Gottes (dessen wir sicher sein können) ohne die Bibel? Uns wurde geboten, die Schriften zu durchforschen. John 5:39. Jesaja 8:20. Gelobt seien diejenigen, die sie durchforscht und studiert haben. Apostelg. 17:11 und 8:28,29. Die seien getadelt, welche unerfahren in ihnen sind oder langsam darin ihnen zu glauben. Matthäus 22:29. Lukas 24:25. Sie machen uns weise zur Errettung.2. Tim. 3:15. Wenn wir ignorant sind, werden sie uns anleiten; wenn vom Weg abgekommen, werden sie uns heimbringen; wenn verstört, werden sie uns bessern; wenn in Schwierigkeiten, uns ermuntern; wenn müde, uns beflügeln; wenn kalt, uns entflammen. Tolle, lege; Tolle lege, Nimm auf und lies, nimm auf und lies die Schriften [S. August. confess. lib 8 cap 12], (denn ihnen galt die Anweisung) wurde Sankt Augustinus von einer übernatürlichen Stimme gesagt. “Was auch immer in den Schriften ist, glaube mir, “ sagte derselbe Sankt Augustinus, “ist hoch und heilig; dort ist wahrlich Wahrheit und Lehre, bestens geeignet für die Auffrischung und Erneuerung der Seelen der Menschen und wahrlich so angemischt, dass jeder davon das zehre was ihm genügt, wenn er mit einer frommen und gottesfürchtigen Seele davon saugt, wie es wahre Religion erfordert. [S. August. de utilitcredendi cap. 6]. Folglich Sankt Augustinus and Sankt Hieronymus: “Ama scripturas, et amabit te sapienta &c.” S. Hierome. ad Demetriad]. Liebe die Schriften und Weisheit wird dich lieben. Und S. Cyril gegenüber Julian; “Auch Jungs, die mit den Schriften aufwachsen, werden höchst religiös, usw. [S. Cylril. 7 contra Iulianum]. Aber wozu erwähnen wir drei oder vier Verwendungen der Bibel, obgleich was auch immer zu glauben oder zu praktizieren oder zu hoffen ist, in ihnen enthalten ist? Oder drei oder vier Sätze des Vaters, da wer auch immer des Namens Vater würdig ist, von der Zeit Christi an, gleichfalls nicht nur von Reichtümern, sondern auch von der Vollkommenheit der Bibel schrieb? “Ich verehre die Fülle der Bibel,” sagt Tertullian zu Hermogenes [Tertul. advers. Hermo]. Und wieder, zu Apelles einem Ketzer der gleichen Marke, sagt er: “Ich lasse nicht zu, was Du von dir selbst einbringst (oder schlussfolgerst)” (Kopf oder Bestand, “de tuo”) ohne Bibel [Tertul. de carne Christi.]. So auch Saint Justin der Märtyrer vor ihm: “Wir müssen auf jeden Fall wissen,” sagt er,”dass es nicht legitim (oder möglich) ist (irgendetwas) von Gott zu lernen oder von der rechten Frömmigkeit, außer von den Propheten, die uns aus göttlicher Eingebung heraus lehren.” So auch Saint Basill nach Tertullian, “es ist ein offenbares Abfallen vom Glauben und eine Fehlannahme, wahlweise alle Dinge zurückzuweisen, die geschrieben sind oder irgendwelche Dinge (darüber hinaus, ἐπυσούγην (?)) einzubringen, die nicht geschrieben stehen. Wir vermeiden den gleichen Eindruck anzuführen, wie S. Cyrill B. von Jerusalem in seinem 4. Katechismus, Saint Hierome gegen Helvidius, Saint Augustine in seinem 3. Buch gegen die Briefe von Petilian und in sehr vielen anderen Stellen seiner Werke. Wir verzichten ebenso darauf zu den letzten Vätern herabzusteigen, weil wir den Leser nicht ermüden wollen. Wie können wir unsere Nachlässigkeit entschuldigen, uns mit den Schriften, damals als vollkommen und perfekt angesehen, nicht zufrieden zu geben, wenn wir sie nicht aus Wissensdurst studieren? Menschen sprechen viel von εἰρεσιώνη [ein Olivenzweig, mit Wolle umwickelt, an dem Feigen und Brot, Honig in einem Topf und Öl hingen, der zu den Pyanepsies gebracht wurde; Anm. d. Ü.], wie viele süße und schöne Dinge davon abhingen; vom Stein der Weisen, der Kupfer in Gold verwandeln kann; vom Füllhorn, das alles fürs Essen in sich hatte; von Panakeia dem Kraut, das gegen alle Krankheiten gut ist; von Catholicon der Droge, die imstande ist alles zu reinigen; von Vulkans Rüstung, dass sie eine Rüstung gegen alle Schläge und und alle Hiebe sei etc. Also, das was sie diesen Dingen fälschlich oder eingebildet als leibhaftig Gutes zurechneten, mögen wir mit Recht und in vollem Maß der Bibel zuschreiben für spirituelles. Sie ist nicht nur eine Rüstung, sondern ein ganzes Waffenarsenal, sowohl offensiv, als auch defensiv; mit dem wir uns selbst retten und den Feind in die Flucht schlagen. Sie ist kein Kraut, sondern ein Baum, oder vielmehr ein ganzes Paradies aus Bäumen des Lebens, die jeden Monat Früchte hervorbringen und ihre Frucht ist Nahrung und die Blätter Medizin. Sie ist nicht ein Topf voll Manna oder ein Krug mit Öl, die nur für Erinnerung wären, oder Nahrung für ein Essen oder zwei, sondern als wenn sie ein Schauer aus himmlischem Brot sei, genug für ein ganzes Heer, so groß es auch sei; und als wäre sie ein ganzer Keller voller Ölkessel; womit alle unsere Bedürfnisse versorgt werden und unsere Schulden bezahlt. Mit einem Wort, sie ist eine Bäckerei heilsamen Essens, gegen schimmelige Traditionen; ein Physio-Shop (wie St. Basill ihn nennt) mit Präventivmedizin gegen vergiftete Ketzerei; ein Konvolut nützlicher Gesetze gegen rebellische Geister; ein Schatz kostbarster Juwelen gegen armselige (wissenschaftliche, Anm. d. Ü.) Grundlagen; schließlich ein Urquell aus dem das reinste Wasser des ewigen Lebens sprudelt. Und welch ein Wunder? Das Original davon ist vom Himmel, nicht der Erde; der Autor ist Gott, nicht der Mensch; der Redakteur ist der Heilige Geist, nicht der Verstand der Apostel und Propheten; die Schreiber waren geweiht seit Geburt und versehen mit einer gewichtigen Portion von Gottes Geist; die Materie, Wahrheit, Frömmigkeit, Reinheit, Aufrichtigkeit; die Form, Gottes Wort, Gottes Zeugnis, Gottes Prophezeiungen, das Wort der Wahrheit, das Wort der Errettung, etc. die Auswirkungen, Licht des Verstehens, Standfestigkeit des Glaubens,Umkehr von nutzlosen Taten, Erneuerung des Lebens, Heiligkeit, Frieden, Freude im Heiligen Geist; zu guter Letzt das Ende und die Untersuchung desselben, Gemeinschaft mit den Heiligen, Teilhabe an der Natur des Himmels, Erfüllung der Erlangung der Unsterblichkeit, unbefleckt und soll niemals schwinden: Glücklich ist der Mensch der sich an der Bibel erfreuen kann und dreifach Glücklich der meditiert in ihr, Tag und Nacht.

THE PRAISE OF THE HOLY SCRIPTURES

But now what piety without trueth? what trueth (what saving truth) without the word of God? what word of God (whereof we may be sure) without the Scripture? The Scriptures we are commanded to search. Joh. 5:39. Esa. 8:20. They are commended that searched & studied them. Act. 17:11 and 8:28,29. They are reproved that were unskillful in them, or slow to beleeve them. Mat. 22:29. Luke 24:25. They can make us wise unto salvation. 2. Tim. 3:15. If we be ignorant, they will instruct us; if out of the way, they will bring us home; if out of order, they will reform us; if in heavines, comfort us; if dull, quicken us; if colde, inflame us. Tolle, lege; Tolle, lege, Take up and read, take up and read the Scriptures [S. August. confess. lib 8 cap 12], (for unto them was the direction) it was said unto S. Augustine by a supernaturall voyce. "Whatsoever is in the Scriptures, believe me," saith the same S. Augustine, "is high and divine; there is verily trueth, and a doctrine most fit for the refreshing and renewing of mens mindes, and truly so tempered, that every one may draw from thence that which is sufficient for him, if hee come to draw with a devout and pious minde, as true Religion requireth." [S. August. de utilitcredendi cap. 6] Thus S. Augustine. and S. Hierome: "Ama scripturas, et amabit te sapientia &c." [S. Hierome. ad Demetriad] Love the Scriptures, and wisdom will love thee. And S. Cyril against Julian; "Even boyes that are bred up in the Scriptures, become most religious, &c. [S. Cyril. 7 contra Iulianum] But what mention wee three or foure uses of the Scripture, whereas whatsoever is to be beleeved or practiced, or hoped for, is contained in them? or three or four sentences of the Fathers, since whosoever is worthy the name of a Father, from Christs time downeward, hath likewise written not only of the riches, but also of the perfection of the Scripture? "I adore the fulnesse of the Scripture," saith Tertullian against Hermogenes. [Tertul. advers. Hermo.] And againe, to Apelles an Heretike of the like stampe, he saith; "I doe not admit that which thou bringest in (or concludest) of thine owne“ (head or store, “de tuo”) without Scripture [Tertul. de carne Christi.]. So Saint Justin Martyr before him; "Wee must know by all meanes," saith hee, "that it is not lawfull (or possible) to learne (any thing) of God or of right pietie, save onely out of the Prophets, who teach us by divine inspiration." So Saint Basill after Tertullian, "It is a manifest falling away from the Faith, and a fault of presumption, either to reject any of those things that are written, or to bring in (upon the head of them, ἐπυσούγην) any of those things that are not written. Wee omit to cite to the same effect, S. Cyril B. of Jerusalem in his 4.Cataches. Saint Hierome against Helvidius, Saint Augustine in his 3.booke against the letters of Petilian, and in very many other places of his workes. Also we forebeare to descend to latter Fathers, because wee will not wearie the reader. The Scriptures then being acknowledged to bee so full and so perfect, how can wee excuse our selves of negligence, if we doe not studie them, of curiositie, if we be not content with them? Men talke much of εἰρεσιώνη [an olive bow wrapped about with wood, whereupon did hang figs, and bread, honey in a pot, and oil], how many sweete and goodly things it had hanging on it; of the Philosphers stone, that it turneth copper into gold; of Cornu-copia, that it had all things necessary for foode in it; of Panaces the herbe, that it was good for all diseases; of Catholicon the drugge, that is in stead of all purges; of Vulcans armour, that is was an armour of proofe against all thrusts, and all blowes, &c. Well, that which they falsly or vainely attributed to these things for bodily good, wee may justly and with full measure ascribe unto the Scripture, for spirituall. It is not onely an armour, but also a whole armorie of weapons, both offensive, and defensive; whereby we may save our selves and put the enemie to flight. It is not an herbe, but a tree, or rather a whole paradise of trees of life, which bring foorth fruit every moneth, and the fruit thereof is for meate, and the leaves for medicine. It is not a pot of Manna, or a cruse of oyle, which were for memorie only, or for a meales meate or two, but as it were a showre of heavenly bread sufficient for a whole host, be it never so great; and as it were a whole cellar full of oyle vessels; whereby all our necessities may be provided for, and our debts discharged. In a word, it is a Panary of holesome foode, against fenowed traditions; a Physions-shop (Saint Basill calleth it) of preservatives against poisoned heresies; a Pandect of profitable lawes, against rebellious spirits; a treasurie of most costly jewels, against beggarly rudiments; Finally a fountaine of most pure water springing up unto everlasting life. And what marvaile? The originall thereof being from heaven, not from earth; the authour being God, not man; the enditer, the holy spirit, not the wit of the Apostles or Prophets; the Pen-men such as were sanctified from the wombe, and endewed with a principall portion of Gods spirit; the matter, veritie, pietie, puritie, uprightnesse; the forme, Gods word, Gods testimonie, Gods oracles, the word of trueth, the word of salvation, &c. the effects, light of understanding, stablenesse of persuasion, repentance from dead workes, newnesse of life, holinesse, peace, joy in the holy Ghost; lastly, the end and reward of the studie thereof, fellowship with the Saints, participation of the heavenly nature, fruition of an inheritance immortall, undefiled, and that never shall fade away: Happie is the man that delighteth in the Scripture, and thrise happie that meditateth in it day and night.

 

Die Übersetzung ist notwendig

Aber wie sollen Menschen meditieren in dem, was sie nicht verstehen? Wie sollen sie etwas verstehen, das in einer unbekannten Sprache verschlossen ist? Wie es geschrieben steht: “Außer ich kenne die Kraft der Stimme, sollte ich für den der spricht ein Barbar sein und der der spricht ein Barbar für mich.” [1. Korinther 14]. Die Apostel schließen keine Sprache aus, kein ältestes Hebräisch, kein wortreichstes Griechisch, kein feinstes Latein. Natur lehrte den natürlichen Menschen zu bekennen, dass wir alle, die diese Sprachen nicht verstehen, schlicht taub sind; wir würden ihnen unser taubes Ohr zuwenden. Der Skythe wähnte den Athener, den er nicht verstand, barbarisch [Clem. Alex. 1 Strom.]: Ebenso tat es der Römer dem Syrer und der Jude (sogar Sankt Hieronymus selbst nannte die hebräische Sprache barbarisch, wahrscheinlich weil sie vielen so fremd war) wie auch der Herrscher von Konstantinopel [Michael, Theophili fil.] die lateinische Sprache barbarisch nannte, obgleich Papst Nicolas darüber tobte [2. Tom. Concil. ex edit. Petri Crab]: So nannten die Juden lange vor Christus andere Nationen “Lognazim”, was kaum besser ist als “barbarisch”. Darum, wenn sich jemand beschwert, dass im Senat von Rom immer der eine oder andere nach einem Übersetzer rief [Cicero 5. de finibus]: So lange die Kirche dergleichen zwingend zulässt, ist es erforderlich Übersetzungen zur Hand zu haben. Übersetzung ist es, was das Fenster öffnet, um das Licht herein zu lassen; das die Schale aufbricht, so dass wir den Kern essen können; das den Vorhang beiseite zieht, damit wir den heiligsten Ort sehen.; das den Stein von der Öffnung des Brunnens wegrollt, von dem die Herde von Laban (Vater von Jakob, Anm. d. Ü.) mit Wasser versorgt wurde [Genesis 29:10]. In der Tat, ohne die Übersetzung in die landesübliche Sprache, sind die ungelehrten wie die Kinder an Jakobs Brunnen (der tief war) [John 4:11] ohne Eimer oder ein Ding zum Schöpfen: Oder wie die Person, die Esau erwähnt hat, der ein versiegeltes Buch gegeben wurde, mit dieser Bemerkung, “Lese dies, ich ersuche dich”, und er war bestrebt diese Antwort zu geben: “Ich kann nicht, denn es ist versiegelt.” [Esau 29:11]

TRANSLATION NECESSARY

But how shall men meditate in that, which they cannot understand? How shall they understand that which is kept close in an unknowen tongue? as it is written, “Except I know the power of the voyce, I shall be to him that speaketh, a Barbarian, and he that speaketh, shalbe a Barbarian to me.” [1. Cor. 14] The Apostle excepteth no tongue, not Hebrewe the ancientest, not Greeke the most copious, not Latine the finest. Nature taught a naturall man to confesse, that all of us in those tongues which wee doe not understand, are plainely deafe; wee may turne the deafe eare unto them. The Scythian counted the Athenian, whom he did not understand, barbarous[Clem. Alex. 1 Strom.]: so the Romane did the Syrian, and the Jew, (even S. Hieromehimselfe calleth the Hebrew tongue barbarous, belike because it was strange to so many) so the Emperour of Constantinople [Michael, Theophili fil.] calleth the Latine tongue, barbarous, though Pope Nicolas do storme at it [2. Tom. Concil. ex edit. Petri Crab]: so the Jewes long before Christ, called all other nations, Lognazim, which is little better then barbarous. Therefore as one complaineth, that alwayes in the Senate of Rome, there was one or other that called for an interpreter [Cicero 5. de finibus.]: so lest the Church be driven to the like exigent, it is necessary to have translations in a readinesse. Translation it is that openeth the window, to let in the light; that breaketh the shell, that we may eat the kernel; that putteth aside the curtaine, that we may looke into the most Holy place; that remooveth the cover of the well, that wee may come by the water, even as Jacob rolled away the stone from the mouth of the well, by which meanes the flockes of Laban were watered [Gen. 29:10]. Indeede without translation into the vulgar tongue, the unlearned are but like children at Jacobs well (which was deepe) [Joh 4:11] without a bucket or some thing to draw with: or as that person mentioned by Esau, to whom when a sealed booke was delivered, with this motion, “Reade this, I pray thee”, hee was faine to make this answere, “I cannot, for it is sealed.” [Esay 29:11]

 

Die Übersetzung des Alten Testaments aus dem Hebräischen zum Griechischen

Wenn Gott nur Jakob bekannt gewesen wäre und nur sein Name in Israel bekannt und an keinem anderen Ort, während der Tau auf Gideons Vlies gelegen hätte, und der Rest der Erde trocken gewesen wäre; dann für ein und dasselbe Volk, wo alle die Sprache des Kanaan sprachen, die Hebräisch ist, wäre ein und dasselbe Hebräisch im Original ausreichend [S. August. lib 12 contra Faustc32]. Aber wenn die Fülle der Zeit sich näherte, dass die Sonne der Gerechtigkeit, der Sohn Gottes in die Welt kommen soll, den Gott geweiht hat eine Wiedervereinigung durch den Glauben an sein Blut zu sein, nicht nur für die Juden, aber ebenso für die Nichtjuden, ja, alle die in alle Richtungen verstreut waren; dann siehe, gefiel es dem Herrn sogar den Geist des nichtjüdischen Prinzen (nichtjüdisch wegen seiner Abstammung und Sprache) Ptolemaios II. Philadelphos König von Ägypten anzustacheln, die Übersetzung des Buches Gottes aus dem Hebräischen in das Griechische durchzuführen. Dies ist die Übersetzung der 70 Interpreter, gemeinhin so genannt, die den Weg für unseren Retter unter die Heiden mit geschriebener Verkündung vorbereitete, wie der Heilige Johannes der Täufer es mit Worten tat. Weil die Nichtjuden, begierig nach Wissen, nicht gewohnt waren wertvolle Bücher in königlichen Bibliotheken verschimmeln zu lassen, aber viele Diener hatten, die schreiben konnten und sie kopierten und so wurden sie verbreitet und allgemein bekannt. Ferner war die griechische Sprache sehr bekannt und den meisten Bewohnern Asiens beigebracht worden, zum Zwecke der dort von den Griechen gemachten Eroberungen, und auch für die Kolonien, welche diese gegründet hatten. Aus den gleichen Gründen wurde es also in vielen Plätzen in Europa gesprochen, ja, sogar auch in Afrika. Darum wurde das Wort Gottes in Griechisch fortgeführt, dabei wie eine Kerze im Kerzenständer, die Licht an alle im Haus gibt, oder wie eine Proklamation auf dem Marktplatz vorgebracht, die von den meisten Anwesenden wahrgenommen wird; und deshalb war diese Sprache die beste die Bibel aufzunehmen, sowohl für die ersten Prediger des Evangeliums, um sich darauf als Zeugnis zu berufen, als auch für Lernende in dieser Zeit, um darin zu suchen und sie zu untersuchen. Es ist sicher, dass die Übersetzung nicht so robust und perfekt war, sondern an vielen Stellen Korrekturen benötigte; und wer wäre für diese Arbeit so geeignet gewesen, wie die Apostel oder Aposteln ähnliche Menschen? Dennoch schien es dem Heiligen Geist und ihnen gut zu gefallen, das anzunehmen was sie vorfanden (dasselbe ist für den größten Teil wahr und ausreichend), statt es neu zu machen, in dieser neuen Welt und dem frühem Zeitalter der Kirche, sich den vielen Einwendungen und dem Gezerre aussetzend, sie würden eine Übersetzung zu Diensten ihrer eigenen Richtung machen und dies selbst bezeugen, sodass ihr Zeugnis nicht beachtet würde. Das mag als ein Grund angenommen werden, warum die Übersetzung der Siebzig als gebräuchlich gelten durfte. Nichtsdestotrotz, obwohl es generell empfohlen war, befriedigte sie die Gelehrten nicht völlig und auch nicht die Juden. Denn nicht lange nach Christus, trat Aquila mit einer neuen Übersetzung auf und nach ihm Theodotion und nach ihm Symmachus: Ja, da war eine fünfte und sechste Ausgabe, deren Autoren nicht bekannt sind [Epiphan. de mensur. et ponderibus]. Zusammen mit der Septuaginta ergeben sie den Hexapla (Sechspalter) und wurden von Origen angemessen und für große Ziele zusammengestellt. Nichtsdestoweniger wurde die Ausgabe der Siebzig mit der Anerkennung bedacht und dafür von Origen nicht nur in der Mitte platziert (für ihren Wert und die Exzellenz über den Rest, wie Epiphanius zusammenfasst) sondern von den griechischen Vätern als Grundlage für ihre Kommentare verwendet. Ja, der oben genannte Epiphanius hielt so viel von ihr, dass er ihre Autoren nicht nur für Ausleger, sondern in gewisser Weise für Propheten hielt [S. August. 2° de dectrin. Christian c. 15° Novell diatax 146.]: Und der Herrscher Justinian, dem es gefiel, dass die Juden, seine Untertanen, eigens die Übersetzung der Siebzig benutzten, schrieb es dieser Ursache zu, weil sie sozusagen erleuchtet wurden mit prophetischer Gnade. Trotzdem, wie die Ägypter nach Aussage des Propheten Menschen sind und nicht Gott und ihre Pferde Fleisch und kein Geist [Jesaja 31:3]; So ist es offensichtlich, (und Saint Hierome bestätigt das auch) [S. Hierome. de optimo genere interpret.] dass die Siebzig Übersetzer waren und keine Propheten.; als gelehrte Menschen machten sie viele Dinge gut; aber als Menschen stolperten und fielen sie doch, einige Male durch das Übersehen, andere Male durch Ignoranz, ja, zuweilen dafür bekannt etwas zum Original hinzugefügt und manchmal etwas weggelassen zu haben; weshalb die Apostel oft von ihnen Abstand nahmen, wenn sie die hebräische Vorlage verließen , um den Sinn davon gemäß der Wahrheit des Wortes zu verkünden, wie der Geist es ihnen aufgab. Dies mag bezüglich der griechischen Übersetzungen des Alten Testaments genügen.

THE TRANSLATION OF THE OLD TESTAMENT OUT OF THE HEBREW INTO GREEK

While God would be knowen onely in Jacob, and have his Name great in Israel, and in none other place, while the dew lay on Gideons fleece onely, and all the earth besides was drie; then for one and the same people, which spake all of them the language of Canaan, that is, Hebrewe, one and the same originall in Hebrew was sufficient [S. August. lib 12 contra Faustc32]. But when the fulnesse of time drew neere, that the Sunne of righteousnesse, the Sonne of God should come into the world, whom God ordeined to be a reconciliation through faith in his blood, not of the Jew onely, but also of the Greeke, yea, of all them that were scattered abroad; then loe, it pleased the Lord to stirre up the spirit of a Greeke Prince (Greeke for descent and language) even of Ptolome Philadelph King of Egypt, to procure the translating of the Booke of God out of Hebrew into Greeke. This is the translation of the Seventie Interpreters, commonly so called, which prepared the way for our Saviour among the Gentiles by written preaching, as Saint John Baptist did among the Jewes by vocall. For the Grecians being desirous of learning, were not wont to suffer bookes of worth to lye moulding in Kings Libraries, but had many of their servants, ready scribes, to copie them out, and so they were dispersed and made common. Againe, the Greeke tongue was wellknowen and made familiar to most inhabitants in Asia, by reason of the conquest that there the Grecians had made, as also by the Colonies, which thither they had sent. For the same causes also it was well understood in many places of Europe, yea, and of Affrike too. Therefore the word of God being set foorth in Greeke, becommeth hereby like a candle set upon a candlesticke, which giveth light to all that are in the house, or like a proclamation sounded foorth in the market place, which most men presently take knowledge of; and therefore that language was fittest to containe the Scriptures, both for the first Preachers of the Gospel to appeale unto for witnesse, and for the learners also of those times to make search and triall by. It is certaine, that the Translation was not so sound and so perfect, but that it needed in many places correction; and who had bene so sufficient for this worke as the Apostles or Apostolike men? Yet it seemed good to the holy Ghost and to them, to take that which they found, (the same being for the greatest part true and sufficient) rather then by making a new, in that new world and greene age of the Church, to expose themselves to many exceptions and cavillations, as though they made a Translation to serve their owne turne, and therefore bearing witnesse to themselves, their witnesse not to be regarded. This may be supposed to bee some cause, why the Translation of the Seventie was allowed to passe for currant. Notwithstanding, though it was commended generally, yet it did not fully content the learned, no not of the Jewes. For not long after Christ, Aquila fell in hand with a new Translation, and after him Theodotion, and after him Symmachus: yea, there was a fift and a sixt edition the Authours wherof were not knowen [Epiphan. de mensur. et ponderibus.]. These with the Seventie made up the Hexapla, and were worthily and to great purpose compiled together by Origen. Howbeit the Edition of the Seventie went away with the credit, and therefore not onely was placed in the midst by Origen (for the worth and excellencie thereof above the rest, as Epiphanius gathereth) but also was used by the Greeke fathers for the ground and foundation of their Commentaries. Yea, Epiphanius above named doeth attribute so much unto it, that he holdeth the Authours thereof not onely for Interpreters, but also for Prophets in some respect [S. August. 2° de dectrin. Christian c. 15° Novell diatax 146. ]: and Justinian the Emperour enjoyning the Jewes his subjects to use specially the Translation of the Seventie, rendreth this reason thereof, because they were as it were enlighted with propheticall grace. Yet for all that, as the Egyptians are said of the Prophet to bee men and not God, and their horses flesh and not spirit [Esa. 31:3]: so it is evident, (and Saint Hierome affirmeth as much) [S. Hierome. de optimo genere interpret.] that the Seventie were Interpreters, they were not Prophets; they did many things well, as learned men; but yet as men they stumbled and fell, one while through oversight, another while through ignorance, yea, sometimes they may be noted to adde to the Originall, and sometimes to take from it; which made the Apostles to leave them many times, when they left the Hebrew, and to deliver the sence thereof according to the trueth of the word, as the spirit gave them utterance. This may suffice touching the Greeke Translations of the old Testament.

 

Die Übersetzung aus dem Hebräischen und Griechischen zu Latein

Da waren in wenigen hundert Jahren nach Christus auch viele Übersetzungen in die Lateinische Sprache: Denn diese Sprache war ebenfalls sehr geeignet das Gesetz und das Evangelium zu übertragen, weil in dieser Zeit viele Länder des Westens, ja des Südens, Ostens und Nordens Latein sprachen oder verstanden, weil sie von den Römern zu Provinzen gemacht wurden. Aber nun gab es zu viele lateinische Übersetzungen, als dass sie alle gut sein konnten, denn es waren unendlich viele (“Latini Interpretes nullo modo numerari possunt, sagte Sankt Augustinus.”) [S. Ausgutin, de doctr. Christ. lib 2. cap. II]. Wieder waren sie nicht aus der hebräischen Quelle (wir sprechen von der lateinischen Übersetzung des Alten Testaments) aber aus dem griechischen Strom, folglich weil das Griechische nicht immer klar war, musste das Lateinische daraus verworren sein. Das bewegte Sankt Hieronymus, einen gelehrten Vater, und unbestritten der beste Linguist seiner Zeit oder aller vor ihm, die Übersetzung des Alten Testaments aus den wirklichen Quellen selbst vorzunehmen; was er mit nachweislich großer Lehre, Urteilsvermögen, Fleiß und Genauigkeit durchführte, dass er die Kirche für immer in Erinnerung und Dankbarkeit an sich band.

TRANSLATION OUT OF HEBREW AND GREEK INTO LATIN

There were also within a few hundreth yeeres after CHRIST, translations many into the Latine tongue: for this tongue also was very fit to convey the Law and the Gospel by, because in those times very many Countreys of the West, yea of the South, East and North, spake or understood Latine, being made Provinces to the Romanes. But now the Latine Translations were too many to be all good, for they were infinite (“Latini Interpretes nullo modo numerari possunt, saith S. Augustine.”) [S. Augustin. de doctr. Christ. lib. 2. cap II] Againe they were not out of the Hebrew fountaine (wee speake of the Latine Translations of the Old Testament) but out of the Greeke streame, therefore the Greeke being not altogether cleare, the Latine derived from it must needs be muddie. This moved S. Hierome a most learned father, and the best linguist without controversie, of his age, or of any that went before him, to undertake the translating of the Old Testament, out of the very fountaines themselves; which hee performed with that evidence of great learning, judgement, industrie and faithfulnes, that he hath for ever bound the Church unto him, in a debt of speciall remembrance and thankefulnesse.

 

Die Übersetzung der Bibel in die Umgangssprachen

Jetzt waren die Kirchen mit Griechisch und Latein ausgestattet, noch bevor der Glaube an Christus im Reich allgemein um sich griff: (denn die Gelehrten wissen, dass sogar zu Sankt Hieronymus' Zeiten der Konsul von Rom und seine Frau beide Heiden waren und zur gleichen Zeit der größte Teil des Senats ebenso) [S. Hierome. Marcell.Zosim.] Doch nach alldem gaben die Gottgelehrten sich nicht damit zufrieden, die Bibel in der Sprache zu haben die sie selbst verstanden, Griechisch und Latein, (wie die guten Aussätzigen nicht zufrieden waren mit sich selbst klar zu kommen, sondern ihre Nachbarn mit der Fülle, die Gott sandte, vertraut zu machen, dass sie ebenso für sich sorgten) [2. Könige 7:9] sondern auch für zum Behufe und zur Erbauung der Ungebildeten, die hungerten und dürsteten nach Gerechtigkeit und Seelen hatten, die ebenfalls zu erretten waren, wie ihre, lieferten sie Übersetzungen in die Umgangssprachen ihrer Landsleute, sodass die meisten Nationen nun dem Himmel kurz nach ihrer Konvertierung Christus in ihrer Muttersprache in sich sprechen hören konnten, nicht nur durch den Geistlichen, sondern durch das übersetzte, geschriebene Wort. Wenn dies jemand bezweifeln sollte, kann er mit genügend Beispielen befriedigt werden, welche diese Aussage stützen. Zuerst einmal sagte Sankt Hieronymus, “Multarum genitu linguis Sciptura antè translata, docet falsa esse quæ addita sunt, &c.i. Die Bibel, zuvor in die Sprachen vieler Länder übersetzt, zeigt, dass diese hinzugefügten Dinge (von Lucian) [S. Hierome. praf. in 4. Evangel.] falsch sind.”. So Sankt Hieronymus an dieser Stelle. Derselbe Hierome bestätigt anderswo, dass er, zur rechten Zeit, die Übersetzung der Siebzig, suæ linguæ hominibus.i. für seine Landsleute aus Dalmatien weiterführte [S. Hieron. Sophronio.]. Auf wessen Worte nicht nur Erasmus hinzudeuten verstand, dass Sankt Hieronymus die Bibel in die dalmatinische Sprache übersetzte, sondern auch Sixtus Senensis [Six. Sen. lib.4] und Alphonsus à Castro (von dem wir nicht mehr sprechen), Männer von denen man nicht erwartet gegen Rom zu sein, räumen dasselbe ebenso scharfsinnig ein. So bezeugt S. Chrysotome, der zu Sankt Hieronymus' Zeiten lebte, mit ihm: “Die Lehre vom Heiligen Johannes (sagt er) verschwand nicht auf diese Art (wie es die Philosophen taten): Aber die Syrier, Ägypter, Inder, Perser. Äthiopier und unendlich viele andere Nationen wilder Völker, übersetzten in ihre eigene Sprache und lernten (wahre) Philosophen zu sein”, er meint Christen [S. Chrysost. in Johan. cap.I. hom.I.]. Dem sei Theodorit, als nächster zu ihm, hinzugefügt, für sowohl das Altertum, als auch für Gelehrtheit. Seine Worte waren, “Jedes Land unter der Sonne ist voll von diesen Worten (der Apostel und Propheten) und die hebräische Sprache (er meint die Bibel in Hebräisch) wurde nicht nur in die Sprache der Griechen übersetzt, sondern auch der Römer und Ägypter und Perser und Inder und Armenier und Skythen und Sauromaten und so ziemlich in alle Sprachen, die jedwede Nation verwendet” [Theodor. 5. Therapeut.]. So dieser dazu. In gleicher Manier wird über Ulpias von Paulus Diaconus und Isidor berichtet (und vor dem von Sozomen) die Bibel in die gothische Sprache übersetzt zu haben [P. Diacon. li. 12.]: John Bishop von Sivil bei Vasseus soll sie im Jahre des Herrn 717 in das Arabische übersetzt haben[Vaseus in Chron. Hispan.]: Beda der Zisterzienser einen großen Teil davon ins Sächsische: Efnard von Trithemius fasste um das Jahr 800 herum die französchischen Psalmen zusammen, wie es Beda im Hebräischen tat: König Alured von den genannten Zisterziensern übersetzte die Psalmen ins Sächsische [Polydor. Vorg. 5 histor.]: Methodius von Aventinus (gedruckt in Ingolstadt) übersetzte die Bibel ins ||Slawische [Aventin. lib. 4.]: Waldo, Bischof von Freising hat, nach Beatus Rhenanus, die Übersetzung des Evangeliums in holländische Rythmen veranlasst, noch erhalten in der Biblithek von Corbinian [Circa annum 900. B. Rhenen. rerum German. lib2]: Waldus habe sie selbst übersetzt, sagen einige, oder ließ sie um das Jahr 1160 ins Französische übertragen: Karl V., auch der Weise genannt, sie 200 Jahre nach Waldus' Zeit ins Französische übertragen zu haben, wovon viele Kopien dieser Übersetzung jetzt noch existieren, wie Beroaldus bezeugt. Eben zu dieser Zeit, wie auch in den Tagen unsres Königs Richard II., übersetzte John Trevisa ins Englische und in vielen verschiedene englische Bibeln in Handschrift sieht man Unterschiede, übersetzt, wie es in dieser Zeit am geeignetsten erschien. So findet sich die syrische Übersetzung des Neuen Testaments in den Bibliotheken der meisten Gelehrten, die Darlegung von Widminstadius und die Psalmen in Arabisch in den meisten, die Darlegung von Augustinus Nebiensis. So bestätigt Postel, dass er während seiner Reise das Evangelium in äthiopischer Sprache sah; Und Ambrose Thesius führt die Psalmen der Inder an, denen er bescheinigt von Potken in syrischer Schrift herausgebracht worden zu sein. Die Bibel in der Muttersprache zu haben ist also keine spät hervorgebrachte großartige Idee, weder von dem Lord Cromwell in England, [Thuan.] oder bei Lord Radevil in Polen, oder von Lord Ungnadius im Herrschaftsbereich des Kaisers, sondern wurde schon seit alters her überlegt und in die Praxis umgesetzt, schon seit Beginn der Missionierung jeglicher Nation; ohne Zweifel, weil es als höchst profitabel angesehen wurde, den Glauben im Herzen der Menschen früher wachsen zu lassen, und sie zu befähigen, mit den Worten des Psalms zu sagen “Wie wir gehört haben, so haben wir gesehen.” [Psalm 48:8]

THE TRANSLATING OF THE SCRIPTURE INTO THE VULGAR TONGUES

Now though the Church were thus furnished with Greeke and Latine Translations, even before the faith of CHRIST was generally embraced in the Empire: (for the learned know that even in S. Hieroms time, the Consul of Rome and his wife were both Ethnicks, and about the same time the greatest part of the Senate also) [S. Hierome. Marcell.Zosim.] yet for all that the godly-learned were not content to have the Scriptures in the Language which themselves understood, Greeke and Latine, (as the good Lepers were not content to fare well themselves, but acquainted their neighbours with the store that God had sent, that they also might provide for themselves) [2.King.7:9] but also for the behoofe and edifying of the unlearned which hungred and thirsted after Righteousnesse, and had soules to be saved as well as they, they provided Translations into the vulgar for their Countreymen, insomuch that most nations under heaven did shortly after their conversion, heare CHRIST speaking unto them in their mother tongue, not by the voyce of their Minister onely, but also by the written word translated. If any doubt hereof, he may be satisfied by examples enough, if enough will serve the turne. First S. Hierome saith, “Multarum gentiu linguis Scriptura antè translata, docet falsa esse quæ addita sunt, &c.i. The Scripture being translated before in the languages of many Nations, doth shew that those things that were added (by Lucian or Hesychius) [S.Hierome. praf. in 4.Evangel.] are false.” So S. Hierome in that place. The same Hierome elsewhere affirmeth that he, the time was, had set forth the translation of the Seventy, suæ linguæ hominibus.i. for his countreymen of Dalmatia [S.Hieron. Sophronio.]. Which words not only Erasmus doth understand to purport, that S. Hierome translated the Scripture into the Dalmatian tongue, but also Sixtus Senensis [Six. Sen. lib.4.], and Alphonsus à Castro (that we speake of no more) men not to be excepted against by them of Rome, doe ingenuously confesse as much. So, S. Chrysostome that lived in S. Hieromes time, giveth evidence with him: “The doctrine of S. John (saith he) did not in such sort (as the Philosophers did) vanish away: but the Syrians, Egyptians, Indians, Persians. Ethiopians, and infinite other nations being barbarous people, translated it into their (mother) tongue, and have learned to be (true) Philosophers”, he meaneth Christians [S. Chrysost. in Johan. cap.I. hom.I.]. To this may be added Theodorit, as next unto him, both for antiquitie, and for learning. His words be these, “Every Countrey that is under the Sunne, is full of these wordes (of the Apostles and Prophets) and the Hebrew tongue (he meaneth the Scriptures in the Hebrew tongue) is turned not onely into the Language of the Grecians, but also of the Romanes, and Egyptians, and Persians, and Indians, and Armenians, and Scythians, and Sauromatians, and briefly into all the Languages that any Nation useth” [Theodor. 5. Therapeut.]. So he. In like maner, Ulpilas is reported by Paulus Diaconus and Isidor (and before them by Sozomen) to have translated the Scriptures into the Gothicke tongue [P. Diacon. li.12.]: John Bishop of Sivil by Vasseus, to have turned them into Arabicke, about the yeere of our Lord 717 [Vaseus in Chron.
Hispan.]: Beda by Cistertiensis, to have turned a great part of them into Saxon: Efnard by Trithemius, to have abridged the French Psalter, as Beda had done the Hebrew, about the yeere 800: King Alured by the said Cistertiensis, to have turned the Psalter into Saxon [Polydor. Virg. 5 histor.]: Methodius by Aventinus (printed at Ingolstad) to have turned the Scriptures into ll Sclavonian [Aventin. lib. 4.]: Valdo, Bishop of Frising by Beatus Rhenanus, to have caused about that time, the Gospels to be translated into Dutch-rithme, yet extant in the Library of Corbinian [Circa annum 900. B. Rhenan. rerum German. lib2.]: Valdus, by divers to have turned them himselfe, or to have gotten them turned into French, about the yeere 1160: Charles the 5. of that name, surnamed The wise, to have caused them to be turned into French, about 200. yeeres after Valdus his time, of which translation there be many copies yet extant, as witnesseth Beroaldus. Much about that time, even in our King Richard the seconds dayes, John Trevisa translated them into English, and many English Bibles in written hand are yet to be seene with divers, translated as it is very probable, in that age. So the Syrian translation of the New Testament is in most learned mens Libraries, of Widminstadius his setting forth, and the Psalter in Arabicke is with many, of Augustinus Nebiensis setting foorth. So Postel affirmeth, that in his travaile he saw the Gospels in the Ethiopian tongue; And Ambrose Thesius alleageth the Psalter of the Indians, which he testifieth to have bene set forth by Potken in Syrian characters. So that, to have the Scriptures in the mother-tongue is not a quaint conceit lately taken up, either by the Lord Cromwell in England, [Thuan.] or by the Lord Radevil in Polonie, or by the Lord Ungnadius in the Emperours dominion, but hath bene thought upon, and put in practise of old, even from the first times of the conversion of any Nation; no doubt, because it was esteemed most profitable, to cause faith to grown in mens hearts the sooner, and to make them to be able to say with the words of the Psalme, “As we have heard, so we have seene.” [Ps 48:8]

 

Der Unwille unserer Hauptwidersacher, dass die Bibel in der Muttersprache enthüllt werden soll etc.

Nun sollte man meinen, dass die Kirche in Rom eine mütterliche Zuneigung zu ihren Kindern in sich tragen sollte und ihnen die Bibel in ihrer Muttersprache erlaubte: Aber tatsächlich ist es ein Geschenk, nicht wert Geschenk genannt zu werden, ein unprofitables Geschenk [Sophecles]: Sie müssen erst eine schriftliche Lizenz erhalten, bevor sie sie benutzen können und um diese zu bekommen, müssen sie sich der Zustimmung ihres Beichtvaters versichern, der, wie solche gemeinhin sind, wenn nicht im Bodensatz fest gefroren, dann doch versäuert ist mit der Hefe seines Aberglaubens. Nichtsdestoweniger erschien es Clemens VIII. zu viel, dass auch nur irgendeine Lizenz vergeben werden sollte, sie in der Umgangssprache zu haben und er hob die Bewilligung von Pius IV. auf und vereitelte sie [Siehe die Ausführung (herausgebracht von seiner Heiligkeit Clemen.) zur 4. Regel von Pius IV. im Index lib. prohib. pag. 15. ver. 5]. So sehr fürchten sie sich vor dem Licht der Bibel (Lucifugæ Scripturarum, wie Tertullian sagt), dass sie den Menschen damit nicht trauen, nein, nicht wie sie von ihren eigenen eingeschworenen Männern herausgegeben wird, nein, nicht mit der Lizenz ihres eigene Bischofs und Inquisitors. Ja, sie sind so unwillig die Bibel den Menschen in irgendeiner Weise verständlich zu übermitteln, dass sie sie nicht einmal schämen zuzugeben, dass wir sie gehen ihren Willen gezwungen haben, sie ins Englische zu übersetzen. Dies scheint einen bösen Grund oder ein schlechtes Gewissen zu erweisen, oder beides. Wir sind sicher, dass nicht derjenige Angst hätte sie zum Prüfstein zu bringen, der gutes Gold hat, aber derjenige, der gefälscht hat; noch ist es der wahrhaftige Mann, der das Licht scheut, aber der Frevler, damit seine Taten nicht gerügt werden [Johannes 3:20]: noch ist es der ehrlich handelnde Kaufmann, der unwillig wäre die Gewichte oder den Messstab anzuwenden, sondern derjenige der betrügt. Aber wir lassen sie allein mit diesem Fehler und widmen uns der Übersetzung.

THE UNWILLINGNESS OF OUR CHIEF ADVERSARIES, THAT THE SCRIPTURES SHOULD BE DIVULGED IN
THE MOTHER TONGUE, ETC.

Now the Church of Rome would seeme at the length to beare a motherly affection towards her children, and to allow them the Scriptures in their mother tongue: but indeed it is a gift, not deserving to be called a gift, an unprofitable gift [Sophecles]: they must first get a Licence in writing before they may use them, and to get that, they must approve themselves to their Confessor, that is, to be such as are, if not frozen in the dregs, yet soured with the leaven of their superstition. Howbeit, it seemed too much to Clement the 8. that there should be any Licence granted to have them in the vulgar tongue, and therefore he overruleth and frustrateth the grant of Pius the fourth. [See the observation (set forth by Clemen. His authority) upon the 4. rule of Pius the 4. his making in the index, lib. prohib. pag. 15. ver. 5.] So much are they afraid of the light of the Scripture, (Lucifugæ Scripturarum, as Tertullian speaketh) that they will not trust the people with it, no not as it is set foorth by their owne sworne men, no not with the Licence of their owne Bishops and Inquisitors. Yea, so unwilling they are to communicate the Scriptures to the peoples understanding in any sort, that they are not ashamed to confesse, that wee forced them to translate it into English against their wills. This seemeth to argue a bad cause, or a bad conscience, or both. Sure we are, that it is not he that hath good gold, that is afraid to bring it to the touch-stone, but he that hath the counterfeit; neither is it the true man that shunneth the light, but the malefactour, lest his deedes should be reproved [Ioan 3:20]: neither is it the plaine dealing Merchant that is unwilling to have the waights, or the meteyard brought in place, but he that useth deceit. But we will let them alone for this fault, and returne to translation.

 

Die Reden und Argumente, sowohl unserer Brüder, als auch unserer Gegner gegen diese Arbeit

Die Münder vieler Menschen führten eine gute Weile (und haben auch jetzt nicht aufgehört) so lange Reden über die Übersetzung, oder vielmehr Durchsichten früherer Übersetzungen: Und fragt man was die Ursache sei, was der Grund für die Notwendigkeit ist: Wurde die Kirche betrogen, sagen sie, all die Zeit? Wurde ihr süßes Brot mit Hefe vermischt, ihr Silber mit Schlacke, ihr Wein mit Wasser, ihre Milch mit Kalk? (Lacte gypsum malè miscetur, sagte S. Ireney,) [S. Iren, 3. lib.cap. 19.] Wir hoffen, dass wir auf dem richtigen Weg waren, dass die Orakel Gottes uns eingaben und dass obwohl alle Welt Grund dazu hatte, sich angegriffen zu fühlen und sich zu beschweren, hatten wir keinen. Hatte die Kindsmagt die Brust her gehalten und nichts als Luft darin? Wurde das Brot von den Vätern der Kirche geliefert und dasselbe war steinern, wie Seneca spricht? Was bedeutet es das Wort Gottes betrügerisch zu behandeln, wenn nicht so? Hierdurch sicherlich, Brüder. Auch wenn die Gegner von Judah und Jerusalem, wie Sanballat in Nehemaia, wie wir hören, auf die Arbeit und die Arbeiter spotten [Nehemaia 4:3] “Was tun diese schwachen Juden, etc. werden sie die Steine wieder zusammensetzen aus den Haufen von verbranntem Staub? Wenn auch nur ein Fuchs erklimmt was sie erbauten, wird er ihre Steinmauer einreißen.” War ihre Übersetzung zuvor gut? Warum verbessern sie sie jetzt? War sie nicht gut? Warum wurde sie dann den Leuten aufgedrängt? Ja, warum sind die Katholiken (gemeint sind päpstlich römischen) immer in Gefahr, zu verweigern es anzuhören? Nein, wenn ins Englische übersetzt werden muss, sind die Katholiken die Fähigsten dies zu tun. Sie haben die Ausbildung und sie wissen, wenn etwas gut ist, können sie “manum de tabulá” (nie die Hand davon lassen; nie fertig werden; Anm. d. Ü.). Wir werden den beiden kurz antworten: Und dem ersten, einem Bruder, folglich, mit Sankt Hieronymus [S. Hieron.Apolog.advers.Ruffin],”Damnamus veteres? Minimè, sed post priorum studia in domo Domini quod possumus laboramus. Heißt das, wir verdammen das Altertum? Auf keinen Fall: Aber nach den Bemühungen derjenigen, die vor uns waren, übernehmen wir die beste Plackerei, die wir im Haus Gottes finden können. “ Als ob er sagte, provoziert zu werden durch das Beispiel der Gelehrten, die vor unserer Zeit lebten, dachte ich es wäre meine Pflicht, zu versuchen, ob mein Talent im Wissen über die Sprachen für irgendeinen Zweck in Gottes Kirche von Vorteil sein könnte, damit ich darin nicht vergebens gearbeitet habe und damit ich nicht von Menschen gerühmt werde (wenngleich steinalt), über das was in ihnen ist. So, könnte man meinen, spricht Sankt Hieronymus.

THE SPEECHES AND REASONS, BOTH OF OUR BRETHREN, AND OF OUR ADVERSARIES AGAINST THIS WORK

Many mens mouths have bene open a good while (and yet are not stopped) with speeches about the Translation so long in hand, or rather perusals of Translations made before: and aske what may be the reason, what the necessitie of the employment: Hath the Church bene deceived, say they, all this while? Hath her sweet bread bene mingled with leaven, her silver with drosse, her wine with water, her milke with lime? (Lacte gypsum malè miscetur, saith S. Ireney,) [S. Iren. 3. lib.cap. 19.] We hoped that we had bene in the right way, that we had had the Oracles of God delivered unto us, and that though all the world had cause to be offended and to complaine, yet that we had none. Hath the nurse holden out the breast, and nothing but winde in it? Hath the bread bene delivered by the fathers of the Church, and the same proved to be lapidosus, as Seneca speaketh? What is it to handle the word of God deceitfully, if this be not? Thus certaine brethren. Also the adversaries of Judah and Jerusalem, like Sanballat in Nehemiah, mocke, as we heare, both at the worke and workemen, saying; [Neh 4:3] ”What doe these weake Jewes, &c. will they make the stones whole againe out of the heapes of dust which are burnt? although they build, yet if a foxe goe up, he shall even breake downe their stony wall.” Was their Translation good before? Why doe they now mend it? Was it not good? Why then was it obtruded to the people? Yea, why did the Catholicks (meaning Popish Romanists) alwayes goe in jeopardie, for refusing to goe to heare it? Nay, if it must be translated into English, Catholicks are fittest to doe it. They have learning, and they know when a thing is well, they can “manum de tabulá”. Wee will answere them both briefly: and the former, being brethren, thus, with S. Hierome, [S. Hieron.Apolog.advers.Ruffin.] “Damnamus veteres? Minimè, sed post priorum studia in domo Domini quod possumus laboramus. That is, Doe we condemne the ancient? In no case: but after the endevours of them that were before us, wee take the best paines we can in the house of God.” As if hee said, Being provoked by the example of the learned that lived before my time, I have thought it my duetie, to assay whether my talent in the knowledge of the tongues, may be profitable in any measure to Gods Church, lest I should seeme to have laboured in them in vaine, and lest I should be thought to glory in men, (although ancient,) above that which was in them. Thus S. Hierome may be thought to speake.

 

Eine Genugtuung für unsere Brüder

Und aus dem gleichen Grund sagen wir, dass es uns fern liegt, die Arbeit derer, die sich vor uns in gleicher Art abmühten, sowohl in diesem Land, als auch in Übersee, in König Heinrichs Zeit oder König Edwards (wenn es dort eine Übersetzung gab, oder Korrektur einer Übersetzung in seiner Zeit) oder Königin Elisabeth in ewigem Gedenken, zu verurteilen, sondern wir erkennen an, dass sie von Gott erhoben wurden, diese Kirche zu Bauen und auszustatten, und dass sie es verdienen von uns und der Nachwelt in ewiger Erinnerung bewart zu werden. Die Beurteilung des Aristoteles ist würdig und sehr bekannt [Arist.2.metaphys.eap.1]: “Wenn Timotheus nicht gewesen wäre, hätte wir nicht so viel süße Musik; aber wenn Phrynis (der Meister von Timotheus) nicht existierte, hätten wir Timotheus nicht.”. Darum seien sie gesegnet und ihr Name hoch verehrt, der das Eis bricht und einen Beginn festlegt, der beim Erretten von Seelen weiterhilft. Nun, was kann naheliegender dazu sein, als die Bücher Gottes an Gottes Menschen in einer Sprache zu verteilen, die sie verstehen? Denn aus einem versteckten Schatz und einer versiegelten Quelle hat niemand Vorteil, wie Ptolemaios Philadelphos an die Rabbiner und Meister der Juden schrieb, wie Epiphanius bezeugt [S. Epiphan.loco ante citato]: Und als Sankt Ausgutinus sagte; “Ein Mann ist eher mit seinem Hund, als mit einem Fremden” (dessen Sprache ihm fremd ist). Doch trotz alledem, wie nichts zur gleichen Zeit begonnen und beendet wird, und die späteren Gedanken für weiser gehalten werden: So, wenn wir auf dem Fundament derer die vor uns waren aufbauen, und ihre Arbeit uns half, sind wir bestrebt das besser zu machen, was sie uns schon so gut hinterließen; Kein Mensch, da sind wir sicher, hat Grund uns zu missbilligen; jene, reden wir uns ein, wenn sie lebten, würden uns danken. Der Weingarten von Abiezer schlug alles: Obwohl die Leese der Trauben von Ephraim nicht zu verachten war [Richter 8:1]. Siehe Richter 8 Vers 2. Der König Joash war nicht mit sich zufrieden, bis er den Boden dreimal geschlagen hatte [1. Könige 13:18-19]; und doch beleidigte er den Propheten, weil er damals aufgab. Aquila, von dem wir bereits sprachen, übersetzte die Bibel sorgfältig, und so geschickt er konnte; und doch dachte er, es wäre besser sie noch einmal zu überarbeiten und dann bekam sie die Anerkennung der Juden, so heißt es, weil sie akkurat gemacht war, wie Sankt Hieronymus bezeugt [S. Hieron. in Ezech. cap. 3.]. Wie viele Bücher weltlicher Lehren wurde wieder und wieder überarbeitet, vom gleichen Übersetzer und von anderen? Von ein und demselben Buch der aristotelischen Ethik gibt nicht weniger als sechs oder sieben Übersetzungen. Nun, wenn dieser Aufwand dem Kürbis gewährt wird, welcher uns ein wenig Schatten gibt und welcher heute blüht, aber morgen abgeschnitten wird; was sollten wir geben, vielmehr was sollten wir nicht dem Wein gewähren, dessen Frucht das Bewusstsein des Menschen freudig macht und dessen Stamm für immer bleibt? Und dieser ist das Wort Gottes, das wir übersetzen. [Jeremia 23:28] “Was ist die Spreu für den Weizen, spricht der Herr? Tanti vitreum, quanti verum margaritum” (sagt Tertullian) [Tertul. ad Martyr.] wenn ein Spielzeug aus Glas uns so wichtig ist, wie wertschätzen wir erst die Perle? [Si tanti vilissium vitrum, quanti pretiosissium Margaritum: Hieron.ad Salvin.] Darum lass keines Menschen Auge böse sein, weil seine Majestät gut ist; noch lasse irgendjemanden betrübt sein, dass wir einen Prinzen haben der die Vermehrung des spirituellen Reichtums Israels sucht (lasst Sanballats and Tobiahs dies tun, wofür sie ihren gerechten Tadel erhalten), aber lasst uns vielmehr Gott vom Grunde unseres Herzens preisen, in ihm diese religiöse Pflege zu bewirken, der Übersetzung der Bibel reif überlegt nachzugehen und zu prüfen. Aus diesem Grund kommt es dazu, dass was auch immer bereits fehlerfrei ist (und alles ist inhaltlich fehlerfrei, in der einen oder anderen Ausgabe und unsere schlechteste ist weitaus besser als deren authentisches Vulgärlatein) wird heller glänzen als Gold, gerieben und poliert; Also wenn irgendetwas aufhält, oder überflüssig ist, oder nicht so verträglich mit dem Original, dann soll es korrigiert werden und die Wahrheit an diese Stelle gesetzt werden. Und was kann der König dir auftragen, das ihm mehr Ehre bringt, als dies? Und womit können die, welche an diese Arbeit gesetzt wurden, ihren Dienst für den König, ja ihrem Gehorsam zu Gott und Liebe zu den Heiligen mehr bestätigen, als ihren Dienst und alles was in ihnen ist in die Vollendung der Arbeit. Aber neben alldem waren sie die wesentlichen Gründe und darum am wenigsten zu bestreiten: Denn die echte historische Wahrheit ist, dass auf die lästigen Bittgesuche der Puritaner, Majestäten die zu dieser Krone kommen, die Konferenz von Hampton Court zur Anhörung ihrer Beschwerden eingerichtet: Wenn sie durch die Kraft der Vernunft von allen anderen Feldern entfernt wurden, griffen sie am Ende auf diesen Kniff zurück, dass sie sich nicht guten Gewissens in dieses Gemeinschaftsbuch eintragen könnten, weil es die Bibel wahrte, so wie sie dort übersetzt würde, was wie sie sagen, eine äußerst korrupte Übersetzung sei. Und obgleich dieses als sehr dürftiger und lerer Kniff erkannt wurde; sogar hierauf begann seine Majestät sich auf das Gute zu besinnen, das aus einer neuen Übersetzung folgen mag und gab sogleich danach den Befehl zur Übersetzung, die wir Ihnen jetzt präsentieren. So viel um unseren akribischen Brüdern Genüge zu tun.

A SATISFACTION TO OUR BRETHREN

And to the same effect say wee, that we are so farre off from condemning any of their labours that traveiled before us in this kinde, either in this land or beyond sea, either in King Henries time, or King Edwards (if there were any translation, or correction of a translation in his time) or Queene Elizabeths of ever-renoumed memorie, that we acknowledge them to have beene raised up of God, for the building and furnishing of his Church, and that they deserve to be had of us and of posteritie in everlasting remembrance. The Judgement of Aristotle is worthy and well knowen [Arist.2.metaphys.eap.1.]: “If Timotheus had not bene, we had not had much sweet musicke; but if Phrynis (Timotheus his master) had not beene, wee had not had Timotheus“. Therefore blessed be they, and most honoured be their name, that breake the ice, and glueth onset upon that which helpeth forward to the saving of soules. Now what can bee more availeable thereto, then to deliever Gods booke unto Gods people in a tongue which they understand? Since of an hidden treasure, and of a fountaine that is sealed, there is no profit, as Ptolomee Philadelph wrote to the Rabbins or masters of the Jewes, as witnesseth Epiphanius [S. Epiphan. loco ante citato.]: and as S. Augustine saith; “A man had rather be with his dog then with a stranger” (whose tongue is strange unto him.) Yet for all that, as nothing is begun and perfited at the same time, and the later thoughts are thought to be the wiser: so, if we building upon their foundation that went before us, and being holpen by their labours, doe endevour to make that better which they left so good; no man, we are sure, hath cause to mislike us; they, we persuade our selves, if they were alive, would thanke us. The vintage of Abiezer, that strake the stroake: yet the gleaning of grapes of Ephraim was not to be despised [Judges 8.1]. See Judges 8. verse 2. Joash the king of Israel did not satisfie himselfe, till he had smitten the ground three times [1.Kings 13:18,19]; and yet hee offended the Prophet, for giving over then. Aquila, of whom wee spake before, translated the Bible as carefully, and as skilfully as he could; and yet he thought good to goe over it againe, and then it got the credit with the Jewes, to be called , that is accuratly done, as Saint Hierome witnesseth [S.Hieron. in Ezech. cap. 3.]. How many bookes of profane learning have bene gone over againe and againe, by the same translators, by others? Of one and the same booke of Aristotles Ethikes, there are extant not so few as sixe or seven severall translations. Now if this cost may bee bestowed upon the goord, which affordeth us a little shade, and which to day flourisheth, but to morrow is cut downe; what may we bestow, nay what ought we not to bestow upon the Vine, the fruite whereof maketh glad the conscience of man, and the stemme whereof abideth for ever? And this is the word of God, which we translate. [Jer 23:28] “What is the chaffe to the wheat, saith the Lord? Tanti vitreum, quanti verum margaritum” (saith Tertullian,) [Tertul. ad Martyr.] if a toy of glasse be of that rekoning with us, how ought wee to value the true pearle? [Si tanti vilissimum vitrum, quanti pretiosissium Margaritum: Hieron.ad Salvin.] Therefore let no mans eye be evill, because his Majesties is good; neither let any be grieved, that wee have a Prince that seeketh the increase of the spirituall wealth of Israel (let Sanballats and Tobiahs doe so, which therefore doe beare their just reproofe) but let us rather blesse God from the ground of our heart, for working this religious care in him, to have the translations of the Bible maturely considered of and examined. For by this meanes it commeth to passe, that whatsoever is sound alreadie (and all is sound for substance, in one or other of our editions, and the worst of ours farre better then their autentike vulgar) the same will shine as gold more brightly, being rubbed and polished; also if any thing be halting, or superfluous, or not so agreeable to the originall, the same may bee corrected, and the trueth set in place. And what can the King command to bee done, that will bring him more true honour then this? and wherein could they that have beene set a worke, approve their duetie to the King, yea their obedience to God, and love to his Saints more, then by yeelding their service, and all that is within them, for the furnishing of the worke? But besides all this, they were the principall motives of it, and therefore ought least to quarrell it: for the very Historicall trueth is, that upon the importunate petitions of the Puritanes, at this Majesties comming to this Crowne, the Conference at Hampton Court having bene appointed for hearing their complaints: when by force of reason they were put from all other grounds, they had recourse at the last, to this shift, that they could not with good conscience subscribe to the Communion booke, since it maintained the Bible as it was there translated, which was as they said, a most corrupted translation. And although this was judged to be but a very poore and emptie shift; yet even hereupon did his Majestie beginne to bethinke himselfe of the good that might ensue by a new translation, and presently after gave order for this Translation which is now presented unto thee. Thus much to satisfie our scrupulous Brethren.

 

Eine Antwort auf die Beschuldigungen unserer Gegner

Den letzteren antworten wir; dass wir nicht abstreiten, nein bestätigen und bekennen, dass die allergeringste Übersetzung der Bibel in Englisch, herausgegeben von Menschen unserer Profession (denn wir haben bisher keine ihrer Übersetzungen der ganze Bibel gesehen) das Wort Gottes enthält, nein, das Wort Gottes ist. Wie die Ansprache des Königs, die er im Parlament aussprach, in Französisch, Niederländisch, Italienisch und Latein übersetzt wird, ist es immer noch die Rede des Königs, auch wenn sie nicht von jedem Übersetzer mit der gleichen Gnade übertragen wurde, nicht von ungefähr so angemessen noch so ausdrücklich voller Sinn ist, überall. Denn es ist bekannt, dass Dinge ihren Wert vom größeren Teile nehmen sollen; und ein unbefangener Mensch könnte sagen, “Verùm ubi multa nitent in carmine, non ego paucis offendor maculis, &c.” [Horace.]. Ein Mann mag als vertaner Mann gelten, weil er viele Fehler in seinem Leben gemacht hat, (sonst wäre niemand vertan, denn “in vielen Dingen verletzen wir alle”) [Jakobus 3:2] also ein hübscher und liebevoller Mann, obwohl er Warzen auf der Hand hat, ja, nicht nur Sommersprossen in seinem Gesicht, aber lauter Narben. Es gibt keinen Grund dafür, warum dem übersetzten Wort verweigert werden sollte das Wort zu sein, oder verbieten gebräuchlich zu sein, ungeachtet davon, dass einige Unvollkommenheiten und Fehlstellen in der Ausgabe verzeichnet sein mögen. Denn hatten nicht für alles, was perfekt war unter der Sonne, Apostel oder Apostln ähnliche Menschen, gesegnet mit einem außerordentlichem Maß von Gottes Geist, und privilegiert mit dem Vorrecht unfehlbar zu sein, die Hand im Spiel? Darum taten die Romanisten durch die Weigerung zu hören und das übersetzte Wort zu verbrennen wagten, nicht weniger, als den Geist der Gnade zu verschmähen, aus dem es ursprünglich hervorging und dessen Sinn und Bedeutung, wie auch menschliche Schwäche es ermöglichen würde, die es ausdrückte. Urteile anhand einem oder zweier Beispiele. Plutarch schreibt, dass nachdem Rom von den Galliern verbrannt wurde, es von ihnen alsbald wiederaufgebaut wurde: Aber sie taten es in Hast, pflasterten nicht die Straßen, noch proportionierten sie die Häuser in solcher anmutigen Weise, wie es offenkundig und geboten gewesen wäre; [Plutarch in Camillo.] war Catiline,der versuchte es zu verbrennen, daher ein ehrlicher Mann oder ein guter Patriot? Oder Nero ein guter Prinz, der es tatsächlich in Brand setzte? So könnte man aus der Geschichte des Ezrah, und der Prophetie von Haggai schlussfolgern, dass der Tempel, von Zerubbabel nach seiner Rückkehr aus Babylon erbaut, in keiner Weise mit dem zu vergleichen war, den Solomon zuvor gebaut hatte (denn wer sich an den vorherigen erinnern konnten, weinte beim Anblick des letzteren) [Ezra 3:12], nichtsdestotrotz könnte dies später entweder von den Juden verabscheut oder verdammt werden, oder von den Griechen entweiht? Wir sind geneigt so ähnlich über die Übersetzungen zu denken. Die Übersetzung der Siebzig weicht vom Original an vielen Stellen ab, noch kommt sie ihm an Verständlichkeit, Tiefe, Majestät nahe; doch welcher Apostel verdammte sie? Verdammte sie? Nein, sie gebrauchten sie, (wie es aussieht und wie Sankt Hieronymus und die meisten Gelehrten einräumen) was sie nicht getan hätten, erst recht nicht mit ihrem Beispiel sie zu benutzen, die Kirche zu zieren und zu ehren, wenn sie der Bezeichnung um des Namens Wort Gottes nicht würdig gewesen wäre. Und obgleich sie für ihre zweite Verteidigung ihrer Schmähung und ihres Missbrauchs der Englischen Bibeln darauf drängen, , das die Autoren der Übersetzungen (in der Tat) Ketzer gewesen seien, (Ketzer nennen sie uns mit dem gleichen Recht, mit dem sie sich Katholiken nennen, beide Male falsch liegend) und wir wundern uns, welche Theologie ihnen solches lehrte. Wir sind sicher, dass Tertullian eine andere Denkweise hatte: Ex personis probamus fidem, an ex fide personas? [Tertul. de praescript. contra haereses.] Prüfen wir den Glauben der Menschen an ihrem Wesen? Wir sollten ihr Wesen durch ihren Glauben prüfen. Auch Sankt Augustinus hat eine andere Denkweise: Denn als er auf bestimmte Regeln von Tychonius und Donatist stieß, zum besseren Verständnis der Bibel, war er nicht beschämt sie zu gebrauchen, ja, sie in sein eigenes Buch einzufügen, ihnen so weitreichend Lob gebend, wie sie zu loben würdig waren, wie man es in Sankt Augustinus' drittem Buch De doctrinâ Christianâ sehen kann [S. August. 3. de doct. Christ. cap.30.]. Kurzum, Origen und die ganze Kirche Gottes waren für einige hundert Jahre anderer Ansicht: Denn es lag ihnen fern die Übersetzung von Aquila a Proselite, einem der Jude wurde, mit den Füßen zu zertreten (oder gar zu verbrennen); von Symmachus und Theodotion, beides Ebioniten, die ekelhafteste Ketzer sind, dafür dass sie das hebräische Original und die Übersetzung der Siebzig zusammenbrachten (wie zuvor von Epiphanius kundgetan) und brachten sie offen heraus um von allen beachtet und geprüft zu werden. Aber wir langweilen die Ungelehrten, die nicht so viel wissen müssen und belästigen die Gelehrten die es bereits wissen.

Doch bevor wir enden, müssen wir eine dritte Nörgelei und Beschwerde von diesen gegen uns beantworten, wir hätten unsere Übersetzungen oft geändert oder nachgebessert; worin sie wirklich harsch und absonderlich mit uns umgehen. Denn wem wurde es jemals als Fehler unterstellt (von denen die weise sind), das zu überarbeiten, was er getan hat und es zu verbessern, wo er dafür einen Grund sah? Sankt Augustine war nicht bange Sankt Hieronymus zu einer Palinode oder einem Widerruf zu ermahnen [A. Aug. Epist. 9.]; der gleiche Sankt Augustinus schämte sich nicht, viele Dinge zurückzuziehen, wir würden es widerrufen nennen, die ihm durchgegangen sind [S.Aug.lib.Retractat. Video interdim vitia mea] und ihn sogar ehren, weil er seine Schwächen einsieht [S.Aug. Epist. 8.]. Wenn wir Söhne der Wahrheit sein werden, müssen wir berücksichtigen was es sagt und auf unserem eigenen Ansehen herumtrampeln, ja, auf dem anderer Menschen auch, wenn einer davon irgendein Hindernis dafür sein sollte. Soviel zum Grund: Denn zu den Personen sagen wir, dass von allen Menschen sollten sie in diesem Fall am ehesten still sein. Denn welche Abwandlungen haben sie und welche Änderungen haben sie, Portesse und Breviares, nicht nur an ihren Messbüchern vorgenommen, sondern auch an ihrer lateinischen Übersetzung? Das Messbuch, das von S. Ambrose erstellt worden sein soll (Officium Abrosianum) war eine ganze Weile in besonderem Gebrauch und Nachfrage: Aber Papst Hadrian berief mit der Hilfe von Karl dem Eroberer ein Konzil ein, das es annullierte, ja verbrannte und bestimmte, dass das Messbuch von Sankt Gregor durchgängig zu gebrauchen sei [Durand. lib. 5. cap. 2.]. Nun, das Officium Gregorianum ist auf diese Weise vorn, aber besteht es fort ohne Wandel und Veränderung? Nein, gerade der Römische Gottesdienst hatte zwei Bräuche, den Neuen und den Alten, (der eine in einer Kirche verwendet, der andere in der anderen) wie man es im Vorwort zu Pamelius ein Romanist sehen kann, vor der Abhandlung. Dasselbe berichtet Pamelius von Radulphus de Rivo um das Jahr 1277. Papst Nicolas III. entfernte die altertümlichen Bücher (Messbücher) aus der römischen Kirche und führte die Messbücher von Friers Minorites ein und ordnete an, sie dort zu beachten; dermaßen, als etwa hundert Jahre später der oben genannte Radulphus nach Rom kam, er alle Bücher erneuert vorfand (nach der neuen Prägung). Auch gab es nicht nur in den alten Zeiten dieses Zerhacken und Ändern, sondern auch jüngst: Pius Quintus selbst räumte ein, dass fast jedes Bischofsbüro eine eigentümliche Art der Messe hatte, höchst verschieden von dem, was andere hatten: Was ihn dazu bewegte im Jahr 1568 alle anderen Liturgien abzuschaffen, obgleich sie nicht so altertümlich waren und bevorzugt und veröffentlicht von Bischöfen in ihren Diözesen, und setzte nur durch und billigte allein, was er selbst herausgab. Nun, wenn der Vater ihrer Kirche, der bereitwillig die Wunden der Töchter seiner Leute sanft und leicht heilen würde und das beste daraus macht, so viel an ihnen auszusetzen hat für ihre Schwierigkeiten und ihre Erschütterung; so hoffen wir, die Kinder haben keinen großen Anlass sich ihrer Gleichförmigkeit zu brüsten. Aber der Unterschied der zwischen unseren Übersetzungen besteht und unsere häufigen Korrekturen daran, ist es wessen man uns beschuldigt; Lasst uns daher sehen, ob sie selbst auf diese Art ohne Fehler sind, (wenn man es als Fehler zählt, zu korrigieren) und ob sie Menschen veranlassen uns mit Steinen zu bewerfen: O tandem major parcas insane minori: Welche sich weniger selbst ergründen, sollten anderen keine Schwächen vorhalten [Horat.]. Wenn wir ihnen sagen sollten, dass Valla, Stapulensis, Erasmus und Vives etwas an ihrer vulgären Übersetzung auszusetzen hatten und folglich dergleichen auszubessern wünschten, oder eine neue zu machen, würden sie vielleicht antworten, dass wir ihre Feinde zu Zeugen gegen sie gemacht hätten; obgleich sie in keiner anderen Weise Feinde waren, als es S. Paul für die Galater war, als er ihnen die Wahrheit sagte [Gal. 4:16]: Und es wäre wünschenswert gewesen, dass sie gewagt hätten es ihnen klarer und öfter zu sagen. Aber was würden sie dazu sagen, dass Papst Leo X. durch seinen apostolischen Brief und Bulle [Sictus Senens.] die Übersetzung des Neuen Testaments von Erasmus genehmigte, die so stark von der Vulgata abwich; dass derselbe Leo ermahnte Pagnin die ganze Bibel zu übersetzen und alle für diese Arbeit erforderlichen Ausgaben trug? Sicherlich, wie der Apostel den Hebräern argumentiert, dass wenn das frühere Gesetz und Testament ausreichend gewesen wäre, wäre für letzteres kein Bedarf gewesen [Hebr. 7:11 & 8:7]: So können wir sagen, dass wenn die alte Vulgata in allen Punkten rechtmäßig war, wäre sie nur wenigen Arbeiten und Aufwänden unterzogen worden, statt eine neue zu gestalten. Wenn sie sagen, es war die private Meinung eines Papstes und dass er nur auf sich selbst hörte; dann können wir mit ihnen weitergehen und bestätigen, dass mehr ihrer verschiedenen Anführer, sogar ihre eigene Trend-Champions Paiva & Vega und ihre eigenen Inquisitoren, Hieronymus und Oleastro, und ihre eigener Bischof Isidorus Clarius und ihr eigener Kardinal Thomas à Vio Caietan, machen entweder selbst neue Übersetzungen oder folgen neuen anderer oder halten sich an den Übersetzer der Vulgata; keiner von ihnen fürchtet anderer Meinung zu sein als er oder von ihm ausgeschlossen zu werden. Und nennen sie dies, so viele ihrer Persönlichkeiten die neu empfangene Einbildung dementierend, einheitliche Kopie des Textes und Urteil über den Text? Nein, wir werden jetzt den Lebenden näherkommen: Unetrscheidet sich ihre Pariser Edition nicht von der aus Löwen und die von Hentenius von diesen beiden und doch werden all diese von den Autoritäten erlaubt? Nein, gibt nicht Sixtuis Quintus zu, dass bestimmte Katholiken (er meint bestimmte seiner eigenen Seite) in so guter Stimmung bei der Übersetzung der Bibel in das Lateinische waren, dass Satan sie zum Anlass nahm, wobei sie an nichts dergleichen dachten, alle so unbestimmten und vielfältigen Variationen von Übersetzungen so zu vermischen, dass nichts mehr bestimmt und fest in ihnen erschien, etc. [Sixtus 5. praefat. fixa Bibliies.]? Nein, bestimmte darüber hinaus nicht derselbe Sixtus per heiligem Dekret und dies mit Beratung und Zustimmung seiner Kardinäle, dass die lateinische Ausgabe des Alten und des Neuen Testaments, welche vom Konzil von Trent zu verbürgen war, ohne Zweifel die gleiche ist, die er dann herausbrachte, sorgfältig korrigiert und im Druckhaus des Vatikans gedruckt ? So Sixtus im Vorwort zu seiner Bibel. Und jetzt publiziert sein direkter Nachfolger Clemens VIII. eine weitere Edition der Bibel, die unendlich viele Unterschiede zu der von Sixtus enthält (und viele davon schwerwiegend und relevant) und doch muss sie auf jeden Fall verbürgt sein. Wie sollte an sonst den Glauben an Jesus Christus haben, mit Ja und Nein, wenn dem nicht so wäre? Erneut, was wäre mit süßer Harmonie und Eintracht, wenn es so wäre? Deshalb beriet Demaratus von Korinth eine großen König, zuerst seinen heimischen Aufstand zu beruhigen (denn zu dieser Zeit waren dessen Königin und sein Sohn und Erbe in tödlicher Feindschaft mit ihm), während also alle unsere Gegner selbst so viele verschiedene Editionen erstellen, und so viel über ihren Wert und ihre Autorität zetern, können sie uns auf keinen Fall unfair für Änderungen und Korrekturen angreifen.

AN ANSWER TO THE IMPUTATIONS OF OUR ADVERSARIES

Now to the later we answere; that wee doe not deny, nay wee affirme and avow, that the very meanest translation of the Bible in English, set foorth by men of our profession (for wee have seene none of theirs of the whole Bible as yet) containeth the word of God, nay, is the word of God. As the Kings Speech which hee uttered in Parliament, being translated into French, Dutch, Italian and Latine, is still the Kings Speech, though it be not interpreted by every Translator with the like grace, nor peradventure so fitly for phrase, nor so expresly for sence, every where. For it is confessed, that things are to take their denomination of the greater part; and a naturall man could say, “Verùm ubi multa nitent in carmine, non ego paucis offendor maculis, &c.” [Horace.] A man may be counted a vertuous man, though hee have made many slips in his life, (els, there were none vertuous, for “in many things we offend all”) [James 3:2] also a comely man and lovely, though hee have some warts upon his hand, yea, not onely freakles upon his face, but all skarres. No cause therefore why the word translated should bee denied to be the word, or forbidden to be currant, notwithstanding that some imperfections and blemishes may be noted in the setting foorth of it. For what ever was perfect under the Sunne, where Apostles or Apostolike men, that is, men indued with an extraordinary measure of Gods spirit, and priviledged with the priviledge of infallibilitie, had not their hand? The Romanistes therefore in refusing to heare, and daring to burne the Word translated, did no lesse then despite the spirit of grace, from whom originally it proceeded, and whose sense and meaning, as well as mans weaknesse would enable, it did expresse. Judge by an example or two. Plutarch writeth, that after that Rome had beene burnt by the Galles, they fell soone to builde it againe: but doing it in haste, they did not cast the streets, nor proportion the houses in such comely fashion, as had bene most sightly and convenient; [Plutarch in Camillo.] was Catiline therefore an honest man, or a good Patriot, that sought to bring it to a combustion? or Nero a good Prince, that did indeed set it on fire? So, by the story of Ezrah, and the prophesie of Haggai it may be gathered, that the Temple build by Zerubbabel after the returne from Babylon, was by no meanes to bee compared to the former built by Solomon (for they that remembred the former, wept when they considered the latter) [Ezra 3:12] notwithstanding, might this later either have bene abhorred and forsaken by the Jewes, or prophaned by the Greekes? The like wee are to thinke of Translations. The translation of the Seventie dissenteth from the Originall in many places, neither doeth it come neere it, for perspicuitie, gratvitie, majestie; yet which of the Apostles did condemne it? Condemne it? Nay, they used it, (as it is apparent, and as Saint Hierome and most learned men doe confesse) which they would not have done, nor by their example of using it, so grace and commend it to the Church, if it had bene unworthy the appellation and name of the word of God. And whereas they urge for their second defence of their vilifying and abusing of the English Bibles, or some pieces thereof, which they meete with, for that heretikes (forsooth) were the Authours of the translations, (heretikes they call us by the same right that they call themselves Catholikes, both being wrong) wee marveile what divinitie taught them so. Wee are sure Tertullian was of another minde: Ex personis probamus fidem, an ex fide personas? [Tertul. de praescript. contra haereses.] Doe we trie mens faith by their persons? we should trie their persons by their faith. Also S. Augustine was of an other minde: for he lighting upon certaine rules made by Tychonius a Donatist, for the better understanding of the word, was not ashamed to make use of them, yea, to insert them into his owne booke, with giving commendation to them so farre foorth as they were worthy to be commended, as is to be seene in S. Augustines third booke De doctrinâ Christianâ. [S. August. 3. de doct. Christ. cap.30.] To be short, Origen, and the whole Church of God for certain hundred yeeres, were of an other minde: for they were so farre from treading under foote, (much more from burning) the Translation of Aquila a Proselite, that is, one that had turned Jew; of Symmachus, and Theodotion, both Ebionites, that is, most vile heretikes, that they joyned them together with the Hebrew Originall, and the Translation of the Seventie (as hath bene before signified out of Epiphanius) and set them forth openly to be considered of and perused by all. But we weary the unlearned, who need not know so much, and trouble the learned, who know it already.

Yet before we end, we must answere a third cavill and objection of theirs against us, for altering and amending our Taanslations so oft; wherein truely they deale hardly, and strangely with us. For to whom ever was it imputed for a fault (by such as were wise) to goe over that which hee had done, and to amend it where he saw cause? Saint Augustine was not afraide to exhort S. Hierome to a Palinodia or recantation; [S. Aug. Epist. 9.] the same S. Augustine was not ashamed to retractate, we might say revoke, many things that had passed him [S.Aug.lib.Retractat. Video interdim vitia mea], and doth even glory that he seeth his infirmities. [S.Aug. Epist. 8.] If we will be sonnes of the Trueth, we must consider what it speaketh, and trample upon our owne credit, yea, and upon other mens too, if either be any way an hinderance to it. This to the cause: then to the persons we say, that of all men they ought to bee most silent in this case. For what varieties have they, and what alterations have they made, not onely of their Service bookes, Portesses and Breviaries, but also of their Latine Translation? The Service booke supposed to be made by S. Ambrose (Officium Ambrosianum) was a great while in speciall use and request: but Pope Hadrian calling a Councill with the ayde of Charles the Emperour, abolished it, yea, burnt it, and commanded the Service-booke of Saint Gregorie universally to be used. [Durand. lib. 5. cap. 2.] Well, Officium Gregorianum gets by this meanes to be in credit, but doeth it continue without change or altering? No, the very Romane Service was of two fashions, the New fashion, and the Old, (the one used in one Church, the other in another) as is to bee seene in Pamelius a Romanist, his Preface, before Micrologus. The same Pamelius reporteth out of Radulphus de Rivo, that about the yeere of our Lord, 1277. Pope Nicolas the third removed out of the Churches of Rome, the more ancient bookes (of Service) and brought into use the Missals of the Friers Minorites, and commaunded them to bee observed there; insomuch that about an hundred yeeres after, when the above named Radulphus happened to be at Rome, he found all the bookes to be new, (of the new stampe.) Neither was there this chopping and changing in the more ancient times onely, but also of late: Pius Quintus himselfe confesseth, that every Bishopricke almost had a peculiar kind of service, most unlike to that which others had: which moved him to abolish all other Breviaries, though never so ancient, and priviledged and published by Bishops in their Dioceses, and to establish and ratifie that onely which was of his owne setting foorth, in the yeere 1568.

 

Now, when the father of their Church, who gladly would heale the soare of the daughter of his people softly and sleightly, and make the best of it, findeth so great fault with them for their oddes and jarring; we hope the children have no great cause to vaunt of their uniformitie. But the difference that appeareth betweene our Translations, and our often correcting of them, is the thing that wee are specially charged with; let us see therefore whether they themselves bee without fault this way, (if it be to be counted a fault, to correct) and whether they bee fit men to throw stones at us: O tandem major parcas insane minori: they that are lesse sound themselves, ought not to object infirmities to others. [Horat.] If we should tell them that Valla, Stapulensis, Erasmus, and Vives found fault with their vulgar Translation, and consequently wished the same to be mended, or a new one to be made, they would answere peradventure, that we produced their enemies for witnesses against them; albeit, they were in no other sort enemies, then as S. Paul was to the Galatians, for telling them the trueth [Gal.4:16]: and it were to be wished, that they had dared to tell it them plainlier and oftner. But what will they say to this, that Pope Leo the tenth allowed Erasmus Translation of the New Testament, so much different from the vulgar, by his Apostolike Letter & Bull; [Sixtus Senens.] that the same Leo exhorted Pagnin to translate the whole Bible, and bare whatsoever charges was necessary for the worke? Surely, as the Apostle reasoneth to the Hebrewes, that if the former Law and Testament had bene sufficient, there had beene no need of the latter [Heb 7:11 & 8:7]: so we may say, that if the olde vulgar had bene at all points allowable, to small purpose had labour and charges bene undergone, about framing of a new. If they say, it was one Popes private opinion, and that he consulted onely himselfe; then wee are able to goe further with them, and to averre, that more of their chiefe men of all sorts, even their owne Trent-champions Paiva & Vega, and their owne Inquisitors, Hieronymus ab Oleastro, and their own Bishop Isidorus Clarius, and their owne Cardinall Thomas à Vio Caietan, doe either make new Translations themselves, or follow new ones of other mens making, or note the vulgar Interpretor for halting; none of them feare to dissent from him, nor yet to except against him. And call they this an uniforme tenour of text and judgement about the text, so many of their Worthies disclaiming the now received conceit? Nay, we wil yet come neerer the quicke: doth not their Paris-edition differ from the Louaine, and Hentenius his from them both, and yet all of them allowed by authoritie? Nay, doth not Sixtus Quintus confesse, that certaine Catholikes (he meaneth certainte of his owne side) were in such an humor of translating the Scriptures into Latine, that Satan taking occasion by them, though they thought of no such matter, did strive what he could, out of so uncertaine and manifold a varietie of Translations, so to mingle all things, that nothing might seeme to be left certaine and firme in them, &c? [Sixtus 5. praefat. fixa Bibliis.] Nay, further, did not the same Sixtus ordaine by an inviolable decree, and that with the counsell and consent of his Cardinals, that the Latine edition of the olde and new Testament, which the Councill of Trent would have to be authenticke, is the same without controversie which he then set forth, being diligently corrected and printed in the Printing-house of Vatican? Thus Sixtus in his Preface before his Bible. And yet Clement the eight his immediate successour, publisheth another edition of the Bible, containing in it infinite differences from that of Sixtus, (and many of them waightie and materiall) and yet this must be authenticke by all meanes. What is to have the faith of our glorious Lord JESUS CHRIST with Yea and Nay, if this be not? Againe, what is sweet harmonie and consent, if this be? Therfore, as Demaratus of Corinth advised a great King, before he talked of the dissentions among the Grecians, to compose his domesticke broiles (for at that time his Queene and his sonne and heire were at deadly fuide with him) so all the while that our adversaries doe make so many and so various editions themselves, and doe jarre so much about the worth and authoritie of them, they can with no show of equitie challenge us for changing and correcting.

 

Die Absicht der Übersetzer, in Anzahl, Ausrüstung, Sorgfalt etc.

Aber es ist höchste Zeit sie hinter uns zu lassen und kurz zu zeigen, was wir selbst vorschlagen und welchen Kurs wir in unserer Prüfung und Untersuchung der Bibel nahmen. Ehrlich (guter christlicher Leser), wir dachten von Beginn an niemals, dass wir eine neue Übersetzung machen müssten, noch aus einer schlechten eine gute zu machen (denn dann wäre die Unterstellung von Sixtus wahr gewesen, dass unsere Leute mit der Galle von Drachen, anstelle von Wein, mit Molke statt Milch gefüttert wurden:) sondern eine gute besser oder aus vielen guten eine allerbeste, gegen die man zurecht nichts einwenden könnte; das war unser Bestreben, unser Ziel. Zu diesem Zweck wurden viele ausgewählt, die in den Augen anderer größer waren, als in ihren eigenen und die Wahrheit mehr suchen, als ihren eigenen Ruhm. Abermals, sie kamen zur Arbeit oder wurden erwartet, nicht exercendi causâ (wie man sagt) sondern exercati, was gelehrt bedeutet, nicht um zu lernen: Denn der Chef-Aufseher und ἐργοδιώκτης (Projektleiter; Anm. d. Ü.) unter seiner Majestät, dem nicht nur wir, sondern auch unsere gesamte Kirche verpflichtet sind, wusste durch seine Weisheit, was auch bereits Nazianz vor langer Zeit dachte, dass es eine sinnlose Order ist, erst zu lehren und dann zu lernen, ja dass τὸ ἐν πίθω κεραμίαν μανθάνειν (ich ein Keramik-Manthanin nehmen werde; Anm. d. Ü.) um zugleich zu lernen und zu üben, was weder ratsam für einen Handwerker, noch sicher für die Arbeit ist. Deshalb wurde über solche gedacht, wie man mit Sankt Hieronymus bescheiden sagen könnte, “Et Hebruæum Sermonem ex parte didicimus, & in Latino penè ab ipsis incunabulis &c. detriti sumus. Beide haben wir zum Teil Hebräisch gelernt und in Latein übten wir uns seit der Wiege.“ Sankt Hieronymus erwähnt die griechische Sprache nicht, was ihn auszeichnete, denn er übersetzte das Alte Testament nicht aus dem Griechischen, sondern aus dem Hebräischen. Und in welcher Art versammelten sich diese? Im Vertrauen auf ihr eigenes Wissen oder ihrer scharfsinnigen Geistes oder Tiefe ihres Urteilsvermögens als wäre es eine Armee aus Fleisch? Niemals. Sie vertrauten in den, der den Schlüssel von David hat, öffnend und keiner schließt: Sie beteten zum Herrn dem Vater unseres Herrn, mit der Folge, die Sankt Augustinus erfuhr; “Oh lasse die Bibel meine reine Freude sein, lass mich nicht in ihnen täuschen, noch von ihnen täuschen lassen.” [S. Aug.lib.II Confess.cap.2]. In diesem Glauben und mit dieser Hingabe kamen sie zusammen, nicht zu viele, dass nicht einer den anderen störe; und doch viele, denn sonst würden ihnen viele Dinge entgehen. Wenn Du fragst, was sie vor sich hatten, es war das Hebräisch des Alten Testaments, das Griechisch des Neuen. Dies sind die zwei goldenen Röhren oder vielmehr Aquädukte, durch welche die Olivenzweige sich in das Gold ergießen. Sankt Augustin nennt sie vorausgehende oder originale Sprachen; [S. August. 3. de doctr. c. 3. &c.] Sankt Hierome, Quellen. [S. Hierome. ad Suniam et Fretel.] Der gleiche Sankt Hierome bestätigt [S. Hierome. ad Lucinium, Dist. 9 ut veterum.] und Gratian zögerte nicht in seinen Erlass aufzunehmen, dass wie das Ansehen der alten Bücher (er meint das Alte Testament) an den hebräischen Ausgaben zu prüfen ist, so das Neue in griechischer Sprache, womit er das originale Griechisch meint. Wenn die Wahrheit in diesen Sprachen geprüft werden kann, woraus sonst sollte man dann eine Übersetzung fertigen? Deshalb nehmen wir uns diese Sprachen für die Übersetzung her, die Sprachen der Bibel wie wir sagen, in denen es Gott gefiel zu seiner Kirche durch die Propheten und Apostel zu sprechen. Weder hasteten wir mit eilender Hast durch die Arbeit, wie es die Septuaginta tat, wenn es wahr ist, was von ihr berichtet wurde, dass sie in 72 Tagen vollendet war.; [Joseph.Antig. lib. 12.] noch wurden wir abgehalten oder behindert, noch einmal drüber zu gehen, nachdem wir es einmal abgeschlossen hatten, wie Sankt Hieronymus, wenn es wahr ist, dass, wie er selbst berichtet, als er gerade etwas schrieb, es ihm entrissen und veröffentlicht wurde und er konnte keine Genehmigung bekommen es auszubessern. [S. Hierome. ad Pammac. pro libr. advers. lovinian. -

]: weder, um es kurz zu fassen, waren wir die Ersten, denen es zukam die Bibel ins Englische zu übersetzen und folglich ohne Hilfe früherer Helfer, wie es von Origen geschrieben wurde, dem es als erster zufiel Kommentare zur Bibel zu schreiben und es daher kein Wunder ist, dass er sich viele Male vergaloppierte. Nichts von alldem: Die Arbeit wurde nicht in 72 Tage zusammengedrängt, sondern kostete die Handwerker, so leicht es auch scheint, die Qualen von zweifach Sieben mal Zweiundsiebzig Tage und mehr: Dinge solchen Gewichts und Tragweite müssen in ihrer Geschwindigkeit mit Reife gesteuert werden: Wegen eines Geschäfts des Augenblicks fürchtet der Mensch nicht den Vorwurf der bequemen Nachlässigkeit. [

- Sophoc.in.Elect.] Noch dachten wir oft daran die Übersetzer oder Kommentatoren, Chaldäer, Hebräer, Syrer, Griechen oder Lateiner, nein auch nicht die Spanier, Franzosen, Italiener oder Holländer zu konsultieren; wir schätzten es auch nicht als gering zu überarbeiten, was wir geschaffen hatten und es zum Amboss zurückzubringen, auf dem wir es geschmiedet hatten: Aber wir nutzen sie als große Hilfen wo es nötig war, und ohne zu fürchten zu langsam zu werden, noch Belobigung begehrend für Schnelligkeit, haben wir ausführlich, mit der guten Hand Gottes auf uns, das Werk zustande gebracht, dass Sie hier sehen.

 

THE PURPOSE OF THE TRANSLATORS, WITH THEIR NUMBER, FURNITURE, CARE, ETC.

But it is high time to leave them, and to shew in briefe what wee proposed to our selves, and what course we held in this our perusall and survay of the Bible. Truly (good Christian Reader) wee never thought from the beginning, that we should neede to make a new Translation, nor yet to make of a bad one a good one, (for then the imputation of Sixtus had bene true in some sort, that our people had bene fed with gall of Dragons in stead of wine, with whey in stead of milke:) but to make a good one better, or out of many good ones, one principall good one, not justly to be excepted against; that hath bene our indeavour, that our marke. To that purpose there were many chosen, that were greater in other mens eyes then in their owne, and that sought the truth rather then their own praise. Againe, they came or were thought to come to the worke, not exercendi causâ (as one saith) but exercitati, that is, learned, not to learne: For the chiefe overseer and ἐργοδιώκτης under his Majestie, to whom not onely we, but also our whole Church was much bound, knew by his wisedome, which thing also Nazianzen taught so long agoe, that it is a preposterous order to teach first and to learne after, yea that τὸ ἐν πίθω κεραμίαν μανθάνειν to learne and practise together, is neither commendable for the workeman, nor safe for the worke. Therefore such were thought upon, as could say modestly with Saint Hierome, “Et Hebruæum Sermonem ex parte didicimus, & in Latino penè ab ipsis incunabulis &c. detriti sumus. Both we have learned the Hebrew tongue in part, and in the Latine wee have beene exercised almost from our verie cradle.” S. Hierome maketh no mention of the Greeke tongue, wherein yet hee did excell, because hee translated not the old Testament out of Greeke, but out of Hebrewe. And in what sort did these assemble? In the trust of their owne knowledge, or of their sharpenesse of wit, or deepenesse of judgement, as it were in an arme of flesh? At no hand. They trusted in him that hath the key of David, opening and no man shutting: they prayed to the Lord the Father of our Lord, to the effect that S. Augustine did; “O let thy Scriptures be my pure delight, let me not be deceived in them, neither let me deceive by them.” [S. Aug.lib.II. Confess.cap.2.] In this confidence, and with this devotion did they assemble together; not too many, lest one should trouble another; and yet many, lest many things haply might escape them. If you aske what they had before them, truely it was the Hebrew text of the Olde Testament, the Greeke of the New. These are the two golden pipes, or rather conduits, where-through the olive branches emptie themselves into the golde. Saint Augustine calleth them precedent, or originall tongues; [S. August. 3. de doctr. c. 3. &c.] Saint Hierome, fountaines. [S. Hierome. ad Suniam et Fretel.] The same Saint Hierome affirmeth [S. Hierome. ad Lucinium, Dist. 9 ut veterum.], and Gratian hath not spared to put it into his Decree, That as the credit of the olde Bookes (he meaneth of the Old Testament) is to bee tryed by the Hebrewe Volumes, so of the New by the Greeke tongue, he meaneth by the originall Greeke. If trueth be to be tried by these tongues, then whence should a Translation be made, but out of them? These tongues, therefore, the Scriptures wee say in those tongues, wee set before us to translate, being the tongues wherein God was pleased to speake to his Church by his Prophets and Apostles. Neither did we run over the worke with that posting haste that the Septuagint did, if that be true which is reported of them, that they finished it in 72. dayes; [Joseph. Antiq. lib. 12.] neither were we barred or hindered from going over it againe, having once done it, like S. Hierome, if that be true which himselfe reporteth, that he could no sooner write any thing, but presently it was caught from him, and published, and he could not have leave to mend it [S. Hierome. ad Pammac. pro libr. advers. Iovinian. - Greek left out]: neither, to be short, were we the first that fell in hand with translating the Scripture into English, and consequently destitute of former helpes, as it is written of Origen, that hee was the first in a maner, that put his hand to write Commentaries upon the Scriptures, and therefore no marveile, if he overshot himselfe many times. None of these things: the worke hath not bene hudled up in 72. dayes, but hath cost the workemen, as light as it seemeth, the paines of twise seven times seventie two dayes and more: matters of such weight and consequence are to bee speeded with maturitie: for in a businesse of moment a man feareth not the blame of convenient slacknesse. [Greek left out - Sophoc.in.Elect.] Neither did wee thinke much to consult the Translators or Commentators, Chaldee, Hebrewe, Syrian, Greeke, or Latine, no nor the Spanish, French, Italian, or Dutch; neither did we disdaine to revise that which we had done, and to bring backe to the anvill that which we had hammered: but having and using as great helpes as were needfull, and fearing no reproch for slownesse, nor coveting praise for expedition, wee have at the length, through the good hand of the Lord upon us, brought the worke to that passe that you see.

 

Gründe, die uns bewegten Mannigfaltigkeit der Bedeutungen in die Randnotizen zu setzen, wo es gleiche Wahrscheinlichkeiten für beides gibt

Einige hätten vielleicht keine Varianten der Bedeutungen in die Randnotizen gesetzt, damit die Autorität der Bibel nicht durch Kontroversen darüber in Zweifel gezogen würde, oder gar erschüttert würde. Aber wir hielten ihr Urteil zu diesem Zeitpunkt für nicht so robust. wobei, “was auch immer für Dinge sich manifestieren”, wie S. Chrysostome sagt [

S. Chrysost. in II. Thess. cap. 2.] und wie Sankt Augustinus, “In diesen Dingen, die deutlich in der Bibel festgelegt sind, können alle Angelegenheiten bezüglich Glauben, Hoffnung und Barmherzigkeit gefunden werden.” Doch trotz allem kann es nicht verborgen werden, dass teils um unseren Verstand zu trainieren, teils um die Neugier vom Ekel an ihnen zu entwöhnen, für ihre allseitige Klarheit, teils auch zur Aufstachelung unserer Hingabe, die Assistenz von Gottes Geist durch Gebet, und letztlich, dass wir uns hilfesuchend an unsere Brüder in Beratungen wenden und niemals die verachten, die nicht in allen Aspekten so vollendet sind, wie sie sein sollten, viele Dinge selbst suchend, gefiel es Gott in seiner göttlichen Vorsehung, Wörter hier und da zu verstreuen und Sätze einer Schwierigkeit und Zweifelhaftigkeit zu streuen, nicht in dogmatischen Punkten der Errettung , (denn in diesen Punkten ist die Bibel deutlich) aber in Bezug auf weniger wichtiges, dass Furchtsamkeit uns besser ziemen würde, als Selbstvertrauen und wir beilegen werden, um in Bescheidenheit mir S.Augustine zu klären, (doch nicht gänzlich im gleichen Fall, aber auf dem gleichen Spielfeld) “Melius est dubitare de occultis, quàm litigare de incertis” [S. Aug li. S. de Genes. ad liter. cap. 5.], es ist besser die Dinge anzuzweifeln, die geheim sind, als nach Dingen zu streben, die Ungewiss sind. Da mögen in der Bibel viele Worte sein, die nur einmal zu finden sind [

], (die weder Bruder noch Nachbar haben, wie er Hebräer sagt) so dass wir keine Hilfe im Vergleich von Stellen erfahren. Wiederum mag es viele seltene Namen von bestimmten Vögeln geben, Getier und Edelsteinen, etc. über deren Beurteilung sogar die Hebräer so uneins sind, dass sie das eine oder Andere definierten, nur um überhaupt etwas zu sagen, statt sich dessen gewiss zu sein, worüber sie sprechen, wie Sankt Hieronymus irgendwo über die Septuaginta sagte. Nun, ist in einem solchen Fall nicht eine Randnotiz bestens um den Leser mahnen weiter zu suchen und nicht voreilig über dies und das entschieden zu schlussfolgern oder zu dogmatisieren? Darum ist die Vielfalt der Übersetzungen von Vorteil, wie Sankt Augustinus sagt, beim Auffinden des Sinns der Bibel [S.Aug. 2. De doctr. Christian. cap. 14]: Also muss die Verschiedenheit der Bedeutung und des Sinns in den Randnotizen, wo der Text nicht so klar ist, Gutes tun, ja wir sind überzeugt, es ist notwendig. Wir wissen, dass Sixtus Quintus ausdrücklich verbietet, dass irgendeine Abweichung der Deutung ihrer Vulgata in die Randnotizen gesetzt würde [Sixtus 5. praef. Bibliae.], (was nicht vollkommen dasselbe sein mag, was wir in der Hand haben, aber es sieht so aus) aber wir denken er hat wegen dieser Arroganz nicht alle Gönner auf seiner Seite. Die weise sind, urteilen eher für die Freiheit von Unterschieden in der Deutung, als in einer gefangen zu sein, wenn doch die andere sein könnte. Wenn sie sicher wären, dass ihr Hohepriester alle Gesetze in seiner Brust eingesperrt hätte, wie Paul II. prahlte [Plat. in Paulo secundo.], und dass er durch spezielles Privileg frei von Irrtum wäre, so wie die Diktatoren von Rom per Gesetz unantastbar waren, wäre es etwas anderes; Denn sein Wort war ein Orakel, seine Meinung eine Entscheidung. Aber die Augen der Welt sind nun geöffnet, Gott sei es gedankt, und sehen es schon eine ganze Weile, dass er den gleichen Neigungen und Schwächen ausgesetzt ist, wie andere auch, dass seine Haut durchdringbar ist und sie billigen und akzeptieren was er beweist, weniger was er behauptet.

REASONS MOVING US TO SET DIVERSITY OF SENSES IN THE MARGIN, WHERE THERE IS GREAT
PROBABILITY FOR EACH

Some peradventure would have no varietie of sences to be set in the margine, lest the authoritie of the Scriptures for deciding of controversies by that shew of uncertaintie, should somewhat be shaken. But we hold their judgmet not to be so be so sound in this point. For though, “whatsoever things are necessary are manifest, as S. Chrysostome saith [Greek left out - S. Chrysost. in II. Thess. cap. 2.], and as S. Augustine, “In those things that are plainely set downe in the Scriptures, all such matters are found that concerne Faith, hope, and Charitie.” Yet for all that it cannot be dissembled, that partly to exercise and whet our wits, partly to weane the curious from loathing of them for their every-where-plainenesse, partly also to stirre up our devotion to crave the assistance of Gods spirit by prayer, and lastly, that we might be forward to seeke ayd of our brethren by conference, and never scorne those that be not in all respects so complete as they should bee, being to seeke in many things our selves, it hath pleased God in his divine providence, heere and there to scatter wordes and sentences of that difficultie and doubtfulnesse, not in doctrinall points that concerne salvation, (for in such it hath beene vouched that the Scriptures are plaine) but in matters of lesse moment, that fearefulnesse would better beseeme us then confidence, and if we will resolve, to resolve upon modestie with S. Augustine, (though not in this same case altogether, yet upon the same ground) “Melius est dubitare de occultis, quàm litigare de incertis” [S. Aug li. S. de Genes. ad liter. cap. 5.], it is better to make doubt of those things which are secret, then to strive about those things that are uncertaine. There be many words in the Scriptures, which be never found there but once [Greek left out], (having neither brother nor neighbour, as the Hebrewes speake) so that we cannot be holpen by conference of places. Againe, there be many rare names of certaine birds, beastes and precious stones, &c. concerning which the Hebrewes themselves are so divided among themselves for judgement, that they may seeme to have defined this or that, rather because they would say something, the because they were sure of that which they said, as S. Hierome somewhere saith of the Septuagint. Now in such a case, doth not a margine do well to admonish the Reader to seeke further, and not to conclude or dogmatize upon this or that peremptorily? For as it is a fault of incredulitie, to doubt of those things that are evident: so to determine of such things as the Spirit of God hath left (even in the judgment of the judicious) questionable, can beno lesse then presumption. Therfore as S. Augustine saith, that varietie of Translations is profitable for the finding out of the sense of the Scriptures [S.Aug. 2. De doctr. Christian. cap. 14.]: so diversitie of signification and sense in the margine, where the text is not so cleare, must needes doe good, yea is necessary, as we are perswaded. We know that Sixtus Quintus expresly forbiddeth, that any varietie of readings of their vulgar edition, should be put in the margine [Sixtus 5. praef. Bibliae.], (which though it be not altogether the same thing to that we have in hand, yet it looketh that way) but we thinke he hath not all of his owne side his favourers, for this conceit. They that are wise, had rather have their judgements at libertie in differences of readings, then to be captivated to one, when it may be the other. If they were sure that their hie Priest had all lawes shut up in his brest, as Paul the second bragged [Plat. in Paulo secundo.], and that he were as free from errour by speciall priviledge, as the Dictators of Rome were made by law inviolable, it were an other matter; then his word were an Oracle, his opinion a decision. But the eyes of the world are now open, God be thanked, and have bene a great while, they find that he is subject to the same affections and infirmities that others be, that his skin is penetrable, and therefore so much as he prooveth, not as much as he claimeth, they grant and embrace. [Greek left out]

 

Gründe, die uns bewegen, seltsamerweise nicht auf der Gleichheit einer Ausdrucksweise zu bestehen

Etwas von dem wir denken, dass es gut wäre dich (geneigter Leser) davor zu warnen, ist, dass wir uns nicht an eine Einförmigkeit der Ausdrucksweise gebunden haben, oder an eine Gleichheit der Wörter, auch wenn einige vielleicht wünschten wir hätten es getan, weil sie beobachten, dass einige Gelehrte anderswo auf diese Weise genauer gewesen wären. Wahrlich, damit wir nicht vom Sinn dessen abweichen, was wir zuvor übersetzt haben, wenn ein Wort dasselbe an zwei Stellen beschreibt

(wobei einige Worte nicht überall die gleiche Bedeutung haben) waren wir besonders vorsichtig und machten gemäß unserer Pflicht bewusste Entscheidungen. Aber, dass wir den gleichen Begriff mit dem gleichen Wort übersetzen; wie zum Beispiel, wenn wir das hebräische oder griechische Wort einmal mit Bestimmung übersetzen, werden wir es nie Vorsatz nennen; wenn eines Fahren ist, niemals Reisen; wenn es Denken ist, niemals Vermuten; wenn es Leiden ist, niemals Schmerz; wenn es Freude ist, niemals Fröhlichkeit, etc. Also ohne Umschweife, wir dachten, dass es mehr nach Neugier schmecken würde, als nach Weisheit und dass es eher den Spott der Atheisten mehrt, als dem gläubigen Leser zu nutzen. Denn wurden aus dem Reich Gottes Wörter und Silben? Warum sollten wir an sie gebunden sein, wenn wir frei sein könnten, eines benutzen, wenn wir ein anderes benutzen können, das nicht weniger zweckdienlich passt? Ein göttlicher Vater zeigte sich in früheren Zeiten sehr bewegt, dass einer der Modernisten ihn rief [A bed. Niceph.Calist. lib.8 cap.42.], wenn da auch nur ein geringer oder kein Unterschied war; während ein anderer berichtet, dass er sehr beleidigt wurde Cucurbita (Kürbis; Anm. d. Ü.) (an dessen Lesart die Leute gewohnt waren) in Hedera (Efeu; Anm. d. Ü.) geändert zu haben [S. Hierom.in 4. Ionae. See S. Aug; epist. 10]. Nun, wenn dies in besseren Zeiten geschieht und zu so kleinen Anlässen, würden wir zurecht harte Zensur fürchten, wenn wir überhaupt sprachliche und unnötige Änderungen machen sollten. Wir könnten auch (von Spöttern) der Ungleichbehandlung einer großen Zahl guter englischer Wörter beschuldigt werden. Denn wie es über einem bestimmten großen Philosophen geschrieben wurde, dass er gesagt haben soll, dass diejenigen Holzblöcke glücklich waren, die zu Bildnissen der Huldigung gemacht wurden; während ihre Brüder, so gut sie auch waren, für das Feuer bereit lagen:

Wenn wir also sagen sollten, wie es war, zu einigen Wörtern, Steht auf höher, habt für immer einen Platz in der Bibel und zu anderen gleicher Qualität, Macht euch fort und seid verbannt für immer, würden wir vielleicht mit den Worten von S. James beurteilt, und zwar, “Parteiisch zu sein und Richter mit bösen Gedanken.” [λειτολογία] (Lithologie; Anm. d. Ü.) Dem sei hinzuzufügen, dass Nettigkeit in Worten immer als Schritt zur Bedeutungslosigkeit gewertet werden und so war es seltsamerweise mit Namen auch

: Auch wenn wir keinem besseren Muster für Rhetorik folgen können, als Gott selbst; darum verwendet er in seiner heiligen Schrift für eine Sache in der Natur verschiedene Worte gleichgültig [see Euseb. li. 12. ex Plaon.]: Wir, wenn wir nicht abergläubisch sein wollen, mögen die gleiche Freiheit in unseren englischen Versionen aus dem Hebräischen und Griechischen nutzen, für die Kopie oder den Bestand, den er uns gegeben hat. Zu guter Letzt haben wir auf der einen Seite die Übergewissenhaftigkeit der Puritaner vermieden, welche die alten kirchlichen Wörter zurück lassen und zu anderen greifen, als wenn sie “Waschen” für “Taufen” und “Gemeinde” anstelle von “Kirche” setzen: Wie wir auch auf der anderen Seite die Unklarheit der Katholiken vermieden, in ihren Azimez, Tunike, Rational, Holocausts, Præpuce, Pasche und zahlreichen dieser Art, wovon ihre letzte Übersetzung voll ist und das mit der Absicht den Sinn unklar zu machen, dass, da sie die Bibel übersetzen müssen, es durch die dabei verwendete Sprache verhindert werde, dass sie verstanden wird. Aber wir wollen, dass die Bibel für sich selbst spricht, wie in der Sprache von Kanaan, damit sie sogar von ganz normalen Leuten verstanden wird.

Wir könnten dich vor vielen anderen Dingen warnen (geneigter Leser), wenn wir nicht schon das Maß eines Vorworts überschritten hätten. Es verbleibt, dass wir dich Gott anbefehlen und zum Geist seiner Gnade, die größer ist, als wir erbitten oder uns vorstellen können. Er nimmt die Schuppen von unseren Augen, den Schleier von unseren Herzen, öffnet unseren Verstand, damit wir sein Wort verstehen, macht unser Herz weit, ja rückt unsere Zuneigung zurecht, damit wir es mehr lieben als Gold und Silber, ja damit wir es lieben bis zum Schluss. Du wurdest an die Quellen des lebenden Wassers gebracht, die Du nicht ausgrubst; wirf mit den Philistern keine Erde in sie hinein, noch ziehe ihnen die kaputten Minen der verdorbenen Juden vor [Genesis 26:15. Jeremia 2:13]. Andere haben gearbeitet und Du magst in ihre Arbeiten eintreten; Oh, empfange so große Dinge nicht sinnlos, oh verachte so große Erlösung nicht! Sei nicht wie die Schweine, die wertvolle Dinge unter ihren Füßen zertreten, noch wie Hunde, die heilige Dinge zerreißen und misshandeln. sage nicht zu unserem Erlöser, wie es die Gergesiten taten, “weiche von unseren Küsten” [Matthäus 8:34]; noch verkaufe deine Geburtsrecht wie Esau für eine Portion Suppe. Wenn Licht in die Welt kommen soll, liebe nicht die Dunkelheit mehr als das Licht; Wenn Essen, wenn Kleidung angeboten wird, gehe nicht nackt, hungere dich nicht selbst aus. Erinnere dich an den Rat des Nazareners [Nazianz.dei -

] Es ist eine schwerwiegende Sache (oder gefährlich) großes Glück außer Acht zu lassen und anschließend nach Profit zu streben: Auch die Ermutigung von S. Chrysostome [S.Chrysoft in epist ad Rom. Cap.14.orat.26.in

 

] Es ist vollkommen unmöglich, dass wer sauber ist (und wachsam) zu irgendeiner Zeit zurückgewiesen würde: Zu guter Letzt: Die Mahnung und Drohung von Sankt Augustinus, welche Gott ablehnen laden jene ein, sollen spüren, wie Gottes Wille Rache an ihnen nimmt [S. August. ad. artic. sibi falso object Artic. 16.]. Es ist eine furchtbare Sache in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen [Hebräer 10:31]; aber es ist ein Segen und wird ewige Glückseligkeit bringen, zu lauschen wenn Gott zu uns spricht; wenn er uns sein Wort vorsetzt, um es zu lesen; wenn er seine Hand ausstreckt und ruft, zu antworten, hier bin ich; hier sind wir alle um deinen Willen zu tun, Oh Gott. Der Herr bewirke Fürsorge und Gewissenhaftigkeit in uns, damit wir ihn kennen und dienen, dass wir von ihm erkannt werden zum Erscheinen unseres Herrn Jesus Christus, dem mit dem Heiligen Geist aller Lobpreis und Dank sei.

Amen.

REASONS INDUCING US NOT TO STAND CURIOUSLY UPON AN IDENTITY OF PHRASING

An other thing we thinke good to admonish thee of (gentle Reader) that wee have not tyed our selves to an uniformitie of phrasing, or to an identitie of words, as some peradventure would wish that we had done, because they observe, that some learned men some where, have beene as exact as they could that way. Truly, that we might not varie from the sense of that which we had translated before, if the word signified the same thing in both places [Greek left out] (for there bee some wordes that bee not of the same sense every where) we were especially carefull, and made a conscience, according to our duetie. But, that we should expresse the same notion in the same particular word; as for example, if we translate the Hebrew or Greeke word once by Purpose, never to call it Intent; if one where Journeying, never Traveiling; if one where Thinke, never Suppose; if one where Paine, never Ache; if one where Joy, never Gladnesse, &c. Thus to minse the matter, wee thought to savour more of curiositie then wisedome, and that rather it would breed scorne in the Atheist, then bring profite to the godly Reader. For is the kingdome of God become words or syllables? why should wee be in bondage to them if we may be free, use one precisely when wee may use another no lesse fit, as commodiously? A godly Father in the Primitive time shewed himselfe greatly moved, that one of the newfanglenes called [A bed. Niceph.Calist. lib.8. cap.42.], though the difference be little or none; and another reporteth, that he was much abused for turning Cucurbita (to which reading the people had beene used) into Hedera [S. Hierom.in 4. Ionae. See S. Aug: epist. 10.]. Now if this happen in better times, and upon so small occasions, wee might justly feare hard censure, if generally wee should make verball and unnecessary changings. We might also be charged (by scoffers) with some unequall dealing towards a great number of good English wordes. For as it is written of a certaine great Philosopher, that he should say, that those logs were happie that were made images to be worshipped; for their fellowes, as good as they, lay for blockes behinde the fire: so if wee should say, as it were, unto certaine words, Stand up higher, have a place in the Bible alwayes, and to others of like qualitie, Get ye hence, be banished for ever, wee might be taxed peradventure with S. James his words, namely, “To be partiall in our selves and judges of evill thoughts.” [Greek left out] Adde hereunto, that nicenesse in wordes was alwayes counted the next step to trifling, and so was to bee curious about names too [Greek left out]:

 

 

 

 

 

 

 

also that we cannot follow a better patterne for elocution then God himselfe; therefore hee using divers words, in his holy writ, and indifferently for one thing in nature [see Euseb. li. 12. ex Platon.]: we, if wee will not be superstitious, may use the same libertie in our English versions out of Hebrew & Greeke, for that copie or store that he hath given us. Lastly, wee have on the one side avoided the scrupulositie of the Puritanes, who leave the olde Ecclesticall words, and betake them to other, as when they put “washing” for Baptisme, and Congregation in stead of Church: as also on the other side we have shunned the obscuritie of the Papists, in their Azimes, Tunike, Rational, Holocausts, Præpuce, Pasche, and a number of such like, whereof their late Translation is full, and that of purpose to darken the sence, that since they must needs translate the Bible, yet by the language thereof, it may bee kept from being understood. But we desire that the Scripture may speake like it selfe, as in the language of Canaan, that it may bee understood even of the very vulgar.

Many other things we might give thee warning of (gentle Reader) if wee had not exceeded the measure of a Preface alreadie. It remaineth, that we commend thee to God, and to the Spirit of his grace, which is able to build further then we can aske or thinke. Hee removeth the scales from our eyes, the vaile from our hearts, opening our wits that wee may understand his word, enlarging our hearts, yea correcting our affections, that we may love it above gold and silver, yea that we may love it to the end. Ye are brought unto fountaines of living water which yee digged not; doe not cast earth into them with the Philistines, neither preferre broken pits before them with the wicked Jewes [Gen.26:15. Ierem.2:13.]. Others have laboured, and you may enter into their labours; O receive not so great things in vaine, O despise not so great salvation! Be not like swine to treade under foote so precious things, neither yet like dogs to teare and abuse holy things. Say not to our Saviour with the Gergesites, Depart out of our coasts [Matth.8:34]; neither yet with Esau sell your birthright for a messe of potage [Hebr.12:16]. If light be come into the world, love not darknesse more then light; if foode, if clothing be offered, goe not naked, starve not your selves. Remember the advise of Nazianzene [Nazianz.dei - Greek left out],

 

 

 

 

 

 

It is a grievous thing (or dangerous) to neglect a great faire, and to seeke to make markets afterwards: also the encouragement of S. Chrysostome [S.Chrysoft in epist ad Rom. Cap.14.orat.26.in - Greek left out],

 

 

 

 

 

 

 

 

 

It is altogether impossible, that he that is sober (and watchfull) should at any time be neglected: Lastly, the admonition and menacing of S. Augustine, They that despise Gods will inviting them, shal feele Gods will taking vengeance of them [S. August. ad artic. sibi falso object. Artic. 16.]. It is a fearefull thing to fall into the hands of the living God [Heb 10:31]; but a blessed thing it is, and will bring us to everlasting blessednes in the end, when God speaketh unto us, to hearken; when he setteth his word before us, to reade it; when hee stretcheth out his hand and calleth, to answere, Here am I; here wee are to doe thy will, O God. The Lord worke a care and conscience in us to know him and serve him, that we may be acknowledged of him at the appearing of our Lord Jesus Christ, to whom with the holy Ghost, be all prayse and thankesgiving.

Amen.

 

User Edits Comments Labels
Cleopatra Sibanda-Kuhlmann 1 0 0
Robert Kuhlmann 1 0 0
Robert Kuhlmann 1 9 0
Janik Neuland 0 2 0
Oliver Schnitzler 0 3 0
Yvonne Folville 0 2 0
Attachments
Preface_003a.PNG
781.3 KiB
Preface Banner-20200829-222817.png
1.1 MiB
Z.png
249.0 KiB
image-20210202-204209.png
1.6 MiB
image-20210202-204147.png
2.7 MiB
image-20210202-204108.png
2.6 MiB
image-20210202-204031.png
2.5 MiB
image-20210202-203944.png
558.5 KiB
image-20210202-203916.png
3.0 MiB
image-20210202-203852.png
3.0 MiB
image-20210202-203807.png
1.3 MiB
image-20210202-203744.png
2.3 MiB
image-20210202-203714.png
1.9 MiB
image-20210202-203646.png
2.9 MiB
image-20210202-203615.png
2.5 MiB
image-20210202-203548.png
2.8 MiB
image-20210202-203517.png
1.3 MiB
image-20210202-203455.png
2.7 MiB
image-20210202-203429.png
2.6 MiB
image-20210202-203406.png
2.4 MiB
image-20210202-203332.png
1.8 MiB
image-20210202-203312.png
2.7 MiB
image-20210202-203244.png
2.5 MiB
image-20210202-203219.png
2.8 MiB
image-20210202-203131.png
653.0 KiB
image-20210202-203109.png
2.6 MiB
image-20210202-203042.png
1.2 MiB
image-20210202-203012.png
2.7 MiB
image-20210202-202940.png
2.5 MiB
image-20210202-202903.png
642.7 KiB
image-20210202-202838.png
2.3 MiB
image-20210202-202805.png
3.0 MiB
image-20210202-202736.png
3.0 MiB
image-20210202-202708.png
1.1 MiB
image-20210202-202636.png
1.2 MiB
image-20210202-202610.png
1.6 MiB
image-20210202-202545.png
2.7 MiB
image-20210202-202516.png
2.7 MiB
image-20210202-202447.png
1021.7 KiB
image-20210202-202420.png
2.4 MiB
image-20210202-202344.png
1.8 MiB
image-20210202-202310.png
2.7 MiB
image-20210202-202242.png
2.8 MiB
image-20210202-202206.png
1.7 MiB
image-20210202-202123.png
2.5 MiB
image-20210202-202057.png
2.7 MiB
image-20210202-202027.png
2.9 MiB
image-20210202-201948.png
809.6 KiB
image-20210202-201904.png
657.9 KiB
image-20210202-201839.png
2.5 MiB
Comments
Yvonne Folville 14 October 2020, 15:50

Zielstrebig hat jemand das z verschluckt am Anfang direkt

Reply
Yvonne Folville 14 October 2020, 15:49

Grieschisch im Absatz die Übersetzung der Bibel in die Umgangssprache ist ein s Zuviel

Reply